Projekt | Click safer-bleib menschlich!

Click safer-bleib menschlich!

Ein Projekt für Jugendliche unterschiedlicher Schulformen für Internetsicherheit mit Schwerpunkt Menschlichkeit, Empathie und gesellschaftlicher Verantwortung

Theaterstück und Vortrag, Diskussions- und Informationsveranstaltung

Zielgruppen:

Schüler 5.bis 8. Klasse, Kernzielgruppe 6. und 7. Klasse Lehrerinnen, um möglichst flächendeckend Aufklärungsarbeit zu leisten ist die Durchführung an verschiedenen Schulformen sinnvoll.

Projektierung

Projektierung „Click safer!- bleib menschlich!“

Unser Projekt:

Wir wollen mit unserem weiterentwickelten Projekt zur Internetsicherheit unser Augenmerk auf Menschlichkeit, Empathie und gesellschaftliche Verantwortung legen.

Wenn es um Netzthemen geht, halten Kinder und Jugendliche Erwachsene oft für völlig ahnungslos und sich selbst für die Experten.

Andererseits spüren Kinder und Jugendliche die Macht der Eltern, der Schule und die Gefahr von Verboten.

Diese unterschiedlichen Positionen machen Gespräche mit Eltern und Lehrern sehr schwierig.

Dennoch müssen sie stattfinden, da soziale Netzwerke nicht nur Gefahren bergen, sondern auch grosse Auswirkungen auf die Gemütslage der Kinder haben.

Hier setzen wir an um solche Gespräche zu eröffnen und zu ermöglichen.

Mit dem Aufbau unseres Projektes durch Theaterstück, Vortrag und Diskussion finden wir als „Externe“ erfahrungsgemäß schnell Zugang zu den Jugendlichen. Sie gewähren uns

Einblicke in ihre sonst abgeschirmte „Internetrealität“. Hier erst kann Präventionsarbeit beginnen.

Problemstellung:

“Der allgegenwärtige Zugang zu digitalen Medien ist das größte In-Vivo-Experiment, das jemals stattgefunden hat.

Wir wissen derzeit nicht, wie sich das auf uns Menschen in 20 oder 30 Jahren auswirken könnte.“ (Rainer Riedel, Medizinökonom, Köln)

Kinderärzte und Jugendärzte stellen immer mehr Auffälligkeiten bei Kindern fest, die schon früh einen hohen Medienkonsum haben. Konzentrationsstörungen, Empathiemangel und Aufmerksamkeitsstörungen häufen sich. Fachleute und Lehrer machen sich zunehmend Sorgen, wenn die heute sehr früh ans Handy gewöhnte Generation einen Beruf ergreifen muss oder z.B. selber Eltern wird.

Der permanente Drang nach Bestätigung über das Handy häuft sich. Die Zahl der Schüler die durch die Nutzung von z. B. Instagram und Snapchat mit Tötungsvideos, Tierquälervideos oder Hardcorepornografie konfrontiert wird nach wie vor alarmierend hoch. Umgangsformen und Umgangssprache verrohen im Netz und im täglichen miteinander.

Cybermobbing (Mobbing mit Hilfe digitaler Medien) und Cybergrooming (Anbahnung sexueller Beziehungen) sind eine permanente Gefahr.

Zielsetzung:

Das Projekt soll eine Hilfestellung sein, den eigenen Medienkonsum kritisch zu betrachten und selber eine Reglementierung vorzunehmen. Also selber aktiv etwas zu verändern und nicht einfach alles mit sich machen zu lassen oder mitzumachen. Dies geschieht ähnlich wie beim Thema Alkohol über eine umfangreiche Aufklärung über die Folgen und Langzeitschäden, die in diesem Fall nicht nur beim einzelnen sondern in der gesellschaftlichen Breite auftreten können. Außerdem klären wir über Cybergrooming und Cybermobbing auf und geben den Schülern Hilfen an die Hand, Angriffe und Übergriffe früh zu erkennen und sich zu schützen.

Projektaufbau:

Click safer!-Bleib menschlich!

  • – Internetsicherheit
  • -Steuerung des eigenen Medienkonsums
  • -menschlicher Umgang miteinander und mit sich selbst durch Aufklärung
  • -Bildung des Verantwortungsgefühls sich selbst, anderen und der Gesellschaft gegenüber

 1. Theaterstück  “Hast Du ein Bild von Dir” 

 je nach Raummöglichkeiten der Schule für Schüler der Klassen 6-8

 Das Theaterstück „Hast Du ein Bild von Dir“ zeigt verbale Verrohung im Netz, Mobbing, sowie sexuelle Übergriffe sehr plastisch.

Wir nutzen es als „Schlüssel“ um mit den Schülern in einen offenen und vertrauensvollen Dialog zu kommen.

In 2023 steht es auch wieder- wegen anhaltender Aktualität- auf dem Spielplan des Stadttheaters Krefeld-Mönchengladbach.

2. Aufklärungsvortrag mit Diskussion (Workshop)

  • -Erkennen von Cybergrooming und Schutzmaßnahmen
  • -Reaktion auf Cybermobbing und geeignete Schutzmaßnahmen
  • -Risiken des ständigen Handykonsums für den einzelnen und die Gesellschaft
  • -Aufzeigen von Strategien zur Selbstkontrolle
  • -menschlicher Umgang mit sich selbst und mit anderen
  • -Bildung des Verantwortungsgefühls sich selbst, anderen und der Gesellschaft gegenüber

Der Vortrag wird mit einer Diskussion auf Augenhöhe verflochten um den Zugang zu den Jugendlichen permanent aufrechtzuerhalten.

Teilnehmer:  ausgewählte Schülergruppe, Kerngruppe 6. und 7. Klasse, z.B. Medienscouts, Klassenvertreter einzelner Klassen oder eine gesamte Klasse in der Altersgruppe.

Maximal ca. 30 Schüler, die Schüler tragen die Ergebnisse inhaltlich über Referate, Berichte in ihre Klassen.

Lehrer werden von uns über neu gewonnene Erkenntnisse informiert.

Das Theaterstück kann je nach räumlichen Möglichkeiten der Schule von einer großen Schüleranzahl besucht werden. Es ist ebenso auch als Klassenzimmerstück geeignet.

Preise

Die Kosten für das Projekt erhalten Sie nach Anfrage per Mail.

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