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Peer und Gynt

PEER UND GYNT

Peer ist sich ganz sicher: Trolle gibt es wirklich! Nur seine Mutter und sein Lehrer Grieg wollen ihm kein Wort glauben.

Also macht er sich selbst auf die Suche – und entdeckt tatsächlich eine Welt, die vollkommen anders ist als seine eigene. Dort begegnet er Gynt, der Tochter des Trollkönigs. Sie sieht anders aus, benimmt sich anders und kennt Regeln und Bräuche, die Peer zunächst überhaupt nicht versteht.

Doch aus anfänglichem Erschrecken und gegenseitiger Verwunderung entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft.

Unsere Inszenierung von Paul Maar und Christian Schidlowskys „Peer und Gynt“ entführt das Publikum mit viel Humor, Fantasie und Tempo in zwei sehr unterschiedliche Welten.

Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock spielen eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Menschen und Trolle. Schnelle Rollenwechsel, starke Figuren, wunderbar gestaltete Trollmasken und Kostüme und ein bewusst einfaches, wandelbares Bühnenbild lassen vor den Augen der Kinder das Reich der Menschen und die geheimnisvolle Trollwelt entstehen.

Dabei bleibt das Publikum nicht außen vor. Peer und Gynt sprechen immer wieder direkt mit den Kindern, und wenn plötzlich ein Troll mitten durch die Zuschauer läuft, kann es im Saal durchaus turbulent werden.

Besonders die Trollwelt steckt voller schräger Gestalten und ungewöhnlicher Regeln – vom mächtigen Hofwächter bis zum herrlich komischen Trollkönig, den Christian Stock mit unverwechselbarem hessischem Einschlag zum Leben erweckt.

„Peer und Gynt“ erzählt mit viel Witz und Fantasie davon, wie spannend es sein kann, einer fremden Welt zu begegnen – und dass aus Unterschiedlichkeit Neugier, Verständnis und echte Freundschaft entstehen können.

Erleben Sie „Peer und Gynt“ als Kindertheater für Grundschulen, Familien und Kulturveranstaltungen – mobil in NRW und deutschlandweit.

DAS THEATERSTÜCK – DIE GESCHICHTE

Peer ist überzeugt davon, dass es Trolle wirklich gibt. Seine Mutter Aase und sein Lehrer Grieg halten das allerdings für reine Fantasie und nehmen ihn nicht ernst.

Also beschließt Peer, es ihnen zu beweisen.

Er macht sich auf den Weg – und tatsächlich begegnet er Gynt, der Tochter des Trollkönigs.

Der erste Kontakt zwischen den beiden ist alles andere als selbstverständlich. Gynt sieht anders aus als die Menschen, lebt nach anderen Regeln und kennt Bräuche, die Peer zunächst vollkommen fremd erscheinen. Was in der Menschenwelt höflich und selbstverständlich ist, kann im Trollreich etwas völlig anderes bedeuten.

Doch nach dem ersten gegenseitigen Erschrecken beginnen Peer und Gynt, neugierig aufeinander zu werden.

Gynt zeigt Peer ihre Welt und erklärt ihm, wie man sich unter Trollen verhält. Peer wiederum erzählt ihr von den Menschen. Nach und nach merken beide, dass das Fremde gar nicht bedrohlich sein muss, wenn man bereit ist, einander zuzuhören und voneinander zu lernen.

Schon bald entwickelt sich zwischen ihnen eine echte Freundschaft.

Doch damit beginnen auch die Schwierigkeiten. Denn nicht jeder Troll ist begeistert davon, dass sich plötzlich ein Mensch in ihrem Reich aufhält. Peer begegnet dem Trollkönig, den Wachen und weiteren höchst eigenwilligen Bewohnern der Trollwelt – und muss sich dort erst einmal behaupten.

Gleichzeitig möchte er Gynt mit in die Menschenwelt nehmen und endlich beweisen, dass seine Geschichten über die Trolle keineswegs erfunden waren.

So geraten die beiden Freunde in ein turbulentes Abenteuer zwischen Menschenwelt und Trollreich, zwischen Misstrauen und Neugier, Fremdsein und Freundschaft.

Paul Maar und Christian Schidlowsky erzählen mit „Peer und Gynt“ eine fantasievolle Geschichte darüber, wie zwei Menschen – oder in diesem Fall ein Mensch und ein Troll – trotz aller Unterschiede zueinanderfinden können.

Die Inszenierung greift dabei auch musikalisch die große „Peer Gynt“-Tradition auf. Zu hören sind Ausschnitte aus Edvard Griegs berühmter Bühnenmusik, darunter die „Morgenstimmung“ und die dramatische Musik aus „In der Halle des Bergkönigs“.

So verbinden sich Märchen, Theater und Musik zu einer Geschichte über Neugier, Toleranz, Freundschaft und das Zusammenwachsen unterschiedlicher Welten.

UNSERE INSZENIERUNG

„Peer und Gynt“ ist als turbulentes Drei-Personen-Theater mit viel Fantasie, schnellen Rollenwechseln, starken Bildern und unmittelbarer Nähe zum Publikum inszeniert.

Ein besonderer Reiz liegt in der klaren Gegenüberstellung von Menschenwelt und Trollwelt. Das Bühnenbild ist bewusst einfach gehalten und funktioniert mit wenigen, aber wirkungsvollen Elementen: zwei Tore links und rechts markieren die beiden Welten, in der Mitte liegt ein Stein, dazu kommt eine blaue Truhe, die zugleich als Spiel- und Sitzfläche genutzt wird. Im Hintergrund schafft ein mit Tarnnetz gestalteter Aufbau die Atmosphäre einer fremden, geheimnisvollen Landschaft.

Gerade diese Reduktion lässt viel Raum für Fantasie – und für die Verwandlungen der Figuren.

Michael Koenen spielt Peer und übernimmt außerdem die Rolle eines Trolls sowie des Hofwächters. Verena Bill spielt Gynt, die Trollprinzessin und Peers Mutter Aase. Christian Stock ist Lehrer Grieg, Trollkönig und in weiteren Trollrollen zu erleben. So entstehen aus drei Darstellern innerhalb kürzester Zeit zahlreiche sehr unterschiedliche Figuren.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die aufwendig gestalteten Trollkostüme und Masken. Sie verleihen jeder Trollfigur eine ganz eigene Erscheinung und machen die fremde Welt unmittelbar sichtbar. Besonders der Trollkönig sorgt mit seiner eigenwilligen Art und seinem hessischen Einschlag für viele komische Momente.

Auch die Kinder werden immer wieder direkt in das Geschehen einbezogen. Peer und Gynt sprechen mit dem Publikum, reagieren auf Zurufe und nehmen die Kinder mit in ihre jeweiligen Welten. Und wenn plötzlich ein Troll mitten durch den Zuschauerraum läuft, kann es für einen Moment durchaus ein wenig aufregend werden.

Die Musik verstärkt diese Atmosphäre zusätzlich. Auszüge aus Edvard Griegs „Peer Gynt“-Musik, darunter die „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“, begleiten zentrale Momente der Handlung und geben der Inszenierung eine ganz eigene musikalische Farbe.

So entsteht aus wenigen Bühnenmitteln, starken Kostümen, Musik und drei wandlungsfähigen Schauspielern eine fantasievolle, komische und zugleich spannende Theaterwelt, in der Menschen und Trolle einander näherkommen – und in der das Publikum immer wieder mitten im Geschehen ist.

FÜR KINDER, FAMILIEN UND VERANSTALTER

„Peer und Gynt“ eignet sich besonders für Familienprogramme, Schulen, Kulturveranstaltungen, Theaterreihen, Bürgerhäuser und Stadthallen.

Die Inszenierung verbindet eine fantasievolle Abenteuergeschichte mit Themen, die für Kinder unmittelbar verständlich und zugleich gesellschaftlich relevant sind: Freundschaft, Anderssein, Toleranz, Integration, gegenseitiger Respekt und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Lebenswelten.

Peer und Gynt kommen aus zwei völlig verschiedenen Welten. Vieles, was für den einen selbstverständlich ist, wirkt auf den anderen zunächst fremd oder sogar merkwürdig. Gerade daraus entsteht der Kern der Geschichte: Fremdes muss nicht trennen – es kann neugierig machen und verbinden.

Durch Humor, starke Figuren, direkte Publikumsansprache, die eindrucksvollen Trollmasken und die lebendige Musik entsteht ein Theatererlebnis, das auch jüngere Kinder gut erreicht, ohne die inhaltlichen Themen zu vereinfachen.

Für Schulen bietet das Stück zahlreiche Gesprächsanlässe rund um Vielfalt, Vorurteile, Ausgrenzung, Integration und Klassengemeinschaft. Gleichzeitig funktioniert es ebenso gut als unterhaltsames Familientheater, bei dem auch Erwachsene viele sprachliche, musikalische und komische Ebenen entdecken.

Die Produktion ist als mobiles Gastspiel konzipiert und lässt sich flexibel an unterschiedliche Spielorte anpassen.

Geeignet für Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie.

Im Reich der Trolle
Foto: Hermann Jürgen Schmitz | Bedburg

PEER UND GYNT – AUF EINEN BLICK

● Fantasievolles Drei-Personen-Familientheater von Paul Maar und Christian Schidlowsky

● Regie und Dramaturgie: Verena Bill

● Mit Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock

● Verena Bill als Gynt, Trollprinzessin und Peers Mutter

● Michael Koenen als Peer, Troll und Hofwächter

● Christian Stock als Lehrer Grieg, Trollkönig und weitere Trollfiguren

● Spieldauer: ca. 60 Minuten ohne Pause

● Für Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie

● Direkte Publikumsansprache und lebendige Mitmachmomente

● Schnelle Rollenwechsel mit klar gezeichneten Menschen- und Trollfiguren

● Aufwendig gestaltete Trollmasken und Kostüme

● Reduziertes Bühnenbild mit zwei Toren für Menschen- und Trollwelt, Stein, Truhe und atmosphärischem Hintergrund

● Musik aus Edvard Griegs „Peer Gynt“, darunter „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“

● Themen: Freundschaft, Anderssein, Vielfalt, Toleranz, Integration, gegenseitiger Respekt und Zusammenleben

● Eigene Tontechnik mit drei Funk-Headsets

● Musik und Toneinspielungen über iPad in die vorhandene Haus-PA

● Benötigt wird eine gute Weißlicht-Ausleuchtung von vorne

● Zusätzliche Lichtstimmungen sind möglich, aber nicht erforderlich

● Spielfläche: idealerweise mindestens ca. 5 × 6 Meter

● Aufbau: ca. 45–90 Minuten

● Abbau: ca. 45 Minuten

● Geeignet für Kindergärten und Vorschulgruppen, Grundschulen, Familienprogramme, Theater, Kulturzentren, Bürgerhäuser, Stadthallen, Kulturämter und weitere Familienveranstaltungen

Die Inszenierung verbindet fantasievolles Familientheater, professionelles Schauspiel, Musik, eindrucksvolle Kostüme und eine starke Geschichte über das Zusammenleben unterschiedlicher Welten. Dadurch eignet sich „Peer und Gynt“ sowohl als unterhaltsames Familienprogramm als auch besonders gut für schulische Veranstaltungen rund um Vielfalt, Toleranz und Integration.

DIE MENSCHEN HINTER DEM STÜCK

„Peer und Gynt“ wird von Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock gespielt. Seit der Premiere 2016 gehört die Produktion zum Repertoire des NiederrheinTheaters und verbindet die langjährige gemeinsame Spielerfahrung der drei Darsteller mit einer besonders fantasievollen und wandlungsreichen Inszenierung.

Gerade bei diesem Stück entstehen aus nur drei Schauspielern innerhalb kürzester Zeit zwei vollkommen unterschiedliche Welten. Menschen und Trolle wechseln einander ab, Figuren verändern Stimme, Körperhaltung und Erscheinung – und immer wieder reagieren die Darsteller unmittelbar auf das junge Publikum.

Verena Bill ist Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und künstlerische Leiterin des NiederrheinTheaters. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie und absolvierte eine mehrjährige Schauspielausbildung bei dem russischen Schauspieler und Regisseur Wladimir Matuchin.

Für „Peer und Gynt“ führte sie Regie und entwickelte die dramaturgische Umsetzung für das NiederrheinTheater.

Auf der Bühne übernimmt sie mehrere sehr unterschiedliche Rollen: Gynt, die Trollprinzessin und Peers Mutter Aase. Besonders als Gynt steht sie im Mittelpunkt der Begegnung zweier Welten und macht die anfängliche Fremdheit ebenso sichtbar wie die wachsende Freundschaft zwischen Peer und Gynt.

Michael Koenen ist professionell ausgebildeter Schauspieler, Mitbegründer und organisatorischer Leiter des NiederrheinTheaters. Seit vielen Jahren spielt er in Kinder-, Jugend- und Abendtheaterproduktionen und verfügt über große Erfahrung im unmittelbaren Kontakt mit einem jungen Publikum.

Als Peer führt er die Kinder in die Geschichte hinein und spricht immer wieder direkt mit ihnen. Gleichzeitig verwandelt er sich in verschiedene Bewohner der Trollwelt, darunter einen Troll und den Hofwächter.

Die schnellen Wechsel zwischen Mensch und Troll zeigen seine große schauspielerische Wandlungsfähigkeit und gehören zu den lebendigsten Momenten der Inszenierung.

Christian Stock arbeitet seit 2010 regelmäßig mit dem NiederrheinTheater zusammen und ist professioneller Schauspieler mit langjähriger Erfahrung in Theater, Film und Fernsehen.

In „Peer und Gynt“ übernimmt er gleich mehrere sehr unterschiedliche Figuren: Lehrer Grieg, den Trollkönig und weitere Trolle. Besonders sein eigenwilliger Trollkönig mit hessischem Einschlag gehört zu den komischen Höhepunkten des Stücks.

Auch in dieser Produktion zeigt sich seine besondere Stärke für körperliches Spiel, präzises komisches Timing und stark charakterisierte Figuren.

Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Christian Stock intensiv für Umwelt und Gemeinsinn. Er ist Gründer und Vorsitzender des K.R.A.K.E. e. V. – Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit und verbindet damit seine Arbeit als Schauspieler mit einem starken gesellschaftlichen Engagement.

Gemeinsam stehen Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock für professionelles Ensembletheater, große Wandlungsfähigkeit, Spielfreude und unmittelbare Nähe zum Publikum.

Gerade bei „Peer und Gynt“ verbindet sich diese Erfahrung mit einer Geschichte, die auch inhaltlich für Offenheit und gesellschaftliches Miteinander steht: Unterschiede wahrnehmen, neugierig aufeinander sein und erleben, dass aus Fremdheit Freundschaft entstehen kann.

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