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Click safer | Gefahren im Internet

CLICK SAFER – GEFAHREN IM INTERNET

Cybergrooming-Prävention für Schulen – Klassen 6 bis 8

Online sein, chatten, Bilder teilen und neue Menschen kennenlernen gehört für Jugendliche ganz selbstverständlich zum Alltag. Doch nicht jeder Kontakt ist so harmlos, wie er zunächst erscheint.

„Click Safer“ erzählt eine spannende Geschichte über Vertrauen, Manipulation und die Frage, wie man erkennt, wenn im Netz persönliche Grenzen überschritten werden. Das Theaterstück macht die Mechanismen von Cybergrooming für Jugendliche nachvollziehbar und zeigt, wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen, sich Hilfe zu holen und auf das eigene Gefühl zu vertrauen.

Ein Präventionstheater für Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8.

ZUM STÜCK

Lara verbringt immer mehr Zeit in der digitalen Welt. Dort lernt sie jemanden kennen, der aufmerksam, verständnisvoll und zunächst vollkommen harmlos wirkt. Während Lara zunehmend Vertrauen fasst, wird ihr Freund Tom misstrauisch.

Was als unverfänglicher Online-Kontakt beginnt, verändert sich schleichend. Fragen werden persönlicher, Grenzen verschieben sich und aus vermeintlicher Nähe entsteht zunehmend Druck.

„Click Safer“ zeigt auf spannende und altersgerechte Weise, mit welchen Strategien Täter im Internet Vertrauen aufbauen und Jugendliche manipulieren können. Gleichzeitig macht das Stück deutlich: Es gibt Warnsignale, es gibt Handlungsmöglichkeiten – und vor allem gibt es Menschen, an die man sich wenden kann.

Im anschließenden Gespräch werden die Situationen aus dem Theaterstück gemeinsam aufgegriffen und auf die Lebenswelt der Jugendlichen übertragen.

WAS DIE JUGENDLICHEN MITNEHMEN

„Click Safer“ möchte Jugendliche nicht verängstigen, sondern sie darin stärken, sich sicher, aufmerksam und selbstbewusst im digitalen Raum zu bewegen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen,

  • typische Warnsignale von Cybergrooming zu erkennen,
  • Manipulation und schleichende Grenzüberschreitungen wahrzunehmen,
  • persönliche Daten, Bilder und die eigene Privatsphäre bewusster zu schützen,
  • dem eigenen unguten Gefühl zu vertrauen und Nein zu sagen,
  • zu erkennen, wann Unterstützung notwendig ist und wo sie Hilfe bekommen können,
  • auch im digitalen Raum respektvoll und verantwortungsbewusst miteinander umzugehen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Angst vor dem Internet, sondern die Stärkung der eigenen Handlungssicherheit.

DAS PROJEKT

„Click Safer“ verbindet Theater und Präventionsarbeit zu einem umfassenden Schulprojekt. Ausgangspunkt ist das Theaterstück, in dem die Jugendlichen die Geschichte von Lara und Tom verfolgen und miterleben, wie aus einem zunächst harmlosen Online-Kontakt schrittweise Manipulation und Grenzüberschreitung entstehen können.

Im anschließenden Nachgespräch werden die Situationen aus dem Stück gemeinsam aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Beobachtungen einbringen, Fragen stellen und darüber sprechen, welche Warnsignale erkennbar waren und welche Handlungsmöglichkeiten es gegeben hätte.

Auf Wunsch kann das Projekt durch weitere Bausteine ergänzt werden:

WORKSHOP FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Im vertiefenden Workshop beschäftigen sich die Jugendlichen intensiver mit Cybergrooming, persönlichen Grenzen, sicherem Verhalten im Netz und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, Wissen und Handlungssicherheit zu vermitteln, ohne Angst vor digitalen Medien zu erzeugen.

LEHRERFORTBILDUNG

Die Fortbildung vermittelt Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften Hintergrundwissen zu Cybergrooming und sexuellen Grenzverletzungen im digitalen Raum. Gemeinsam werden typische Täterstrategien und Warnsignale betrachtet sowie Möglichkeiten besprochen, wie Jugendliche präventiv gestärkt und bei einem konkreten Verdacht angemessen unterstützt werden können.

ELTERNABEND

Der Elternabend informiert über Cybergrooming und andere Formen sexueller Grenzverletzungen im Internet und gibt Eltern Orientierung für den digitalen Alltag ihrer Kinder. Im Mittelpunkt stehen Warnsignale, Gesprächsführung, Schutzmöglichkeiten und die Frage, wie Eltern eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen können, in der Jugendliche sich auch mit unangenehmen Erfahrungen an Erwachsene wenden.

Die einzelnen Bausteine können je nach Bedarf der Schule miteinander kombiniert werden.

„Click Safer“ versteht sich als Präventions- und Bildungsangebot. Bei konkreten Verdachts- oder Missbrauchsfällen wird auf spezialisierte Fach- und Beratungsstellen verwiesen.

CLICK SAFER – AUF EINEN BLICK

Präventionstheater zu Cybergrooming und sexuellen Grenzverletzungen im Netz

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8

Mit: Verena Bill und Michael Koenen

Schwerpunkte: Cybergrooming, digitale Grenzverletzungen, Manipulation im Netz, Schutz der Privatsphäre, Handlungsmöglichkeiten und Hilfsangebote

Kernprojekt: Theaterstück mit pädagogischer Nachbesprechung und vertiefender Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern

Projektdauer: ca. 3 Schulstunden

ERWEITERBARE PROJEKTBAUSTEINE

● vertiefender Schülerworkshop

● Lehrerfortbildung für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

● Elternabend zu Cybergrooming, Warnsignalen, Schutzmöglichkeiten und Gesprächsführung

Die einzelnen Bausteine können je nach Bedarf der Schule miteinander kombiniert werden.

Technik: Mobile Gastspielproduktion mit eigener Tontechnik und Headsets. Benötigt werden eine geeignete Spielfläche, Weißlicht von vorne sowie die Möglichkeit zur Einspielung des Tons über die vorhandene Haus-PA.

Geeignet für: weiterführende Schulen, Schulzentren und Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung

DIE MENSCHEN HINTER DEM PROJEKT

„Click Safer“ wird von Verena Bill und Michael Koenen durchgeführt. Beide verfügen über eine fundierte Schauspielausbildung und langjährige professionelle Theatererfahrung sowie über umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Als Schauspieler, Theatertherapeuten, zertifizierte Mobbing-Beauftragte und Mobbing-Bewältigungscoaches verbinden sie künstlerische Arbeit mit pädagogischer und präventiver Kompetenz. So können die Themen des Stücks nicht nur auf der Bühne vermittelt, sondern auch in Nachgesprächen, Workshops, Lehrerfortbildungen und Elternabenden fachlich begleitet und vertieft werden.

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