DER FROSCHKÖNIG
Ein turbulentes Mitmach-Märchen über Eitelkeit, Versprechen und die überraschende Kraft eines Kusses
Unser „Froschkönig“ beginnt dort, wo das Grimm-Märchen eine Frage offenlässt: Warum wurde der Prinz überhaupt in einen Frosch verwandelt?
Bei uns ist die Antwort klar: Der junge Prinz ist eitel, selbstverliebt und viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Als er einer alten Frau die Hilfe verweigert, ahnt er nicht, dass sie eine Hexe ist. Zur Strafe verwandelt sie ihn in einen Frosch – und nur eine echte Begegnung kann ihn aus seinem neuen Leben befreien.
Dann erscheint die Prinzessin am Brunnen, verliert ihre goldene Kugel und verspricht dem Frosch mehr, als sie eigentlich halten möchte. Von diesem Moment an nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf – allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Die Kinder im Publikum sind von Anfang an mittendrin.
Sie warnen die Figuren, erklären der Prinzessin oder dem König, was gerade passiert ist, helfen bei Entscheidungen und sprechen irgendwann ganz selbstverständlich das berühmte „So, so – aha – na ja“ des Königs mit. Und wenn es schließlich darum geht, ob die Prinzessin den Frosch wirklich küssen soll, hat das Publikum ohnehin längst eine sehr deutliche Meinung.
Die Inszenierung bleibt dabei eng an der Grimm’schen Vorlage und nimmt auch den oft vergessenen Eisernen Heinrich mit seiner Kutsche und den eisernen Bändern in die Geschichte auf.
So entsteht ein humorvolles, lebendiges und unmittelbar gespieltes Märchen, bei dem Bühne und Zuschauerraum immer wieder miteinander verschmelzen.
„Der Froschkönig“ erzählt von Eitelkeit, Versprechen, Veränderung und der Frage, ob wir einen Menschen wirklich erst dann sehen, wenn wir bereit sind, hinter seine äußere Erscheinung zu blicken.
Erleben Sie den Froschkönig als Kindertheater für Grundschulen, Familien und Kulturveranstaltungen – mobil in NRW und deutschlandweit.
DAS THEATERSTÜCK – DIE GESCHICHTE
Ein junger Prinz ist schön, eitel und ziemlich überzeugt von sich selbst. Als er einer alten Frau die Hilfe verweigert, erlebt er eine böse Überraschung: Die vermeintlich harmlose Frau ist eine Hexe und verwandelt ihn zur Strafe in einen Frosch.
Seitdem lebt er im Brunnen und wartet darauf, dass sich sein Schicksal doch noch einmal wendet.
Eines Tages kommt eine Prinzessin vorbei und spielt mit ihrer goldenen Kugel. Als die Kugel in den Brunnen fällt, ist der Frosch sofort zur Stelle. Er bietet seine Hilfe an – allerdings nicht umsonst. Die Prinzessin verspricht ihm, ihn mit ins Schloss zu nehmen, mit ihm zu essen und ihn an ihrem Leben teilhaben zu lassen.
Kaum hat sie ihre Kugel zurück, möchte sie von ihrem Versprechen allerdings nichts mehr wissen.
Doch der Frosch lässt nicht locker und erscheint schließlich im Schloss. Dort trifft er auf den König, der großen Wert darauf legt, dass ein gegebenes Wort auch gehalten wird. Mit seinem immer wiederkehrenden „So, so – aha – na ja“ versucht er, Ordnung in die zunehmend turbulente Situation zu bringen.
Die Prinzessin muss sich nun mit einem Gast arrangieren, den sie eigentlich überhaupt nicht haben möchte. Erst als die Situation eskaliert und der Frosch schließlich erlöst wird, zeigt sich, dass hinter seiner glitschigen Gestalt tatsächlich der verwandelte Prinz steckt.
Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. In unserer Fassung findet auch der berühmte Eiserne Heinrich seinen Platz – allerdings auf ganz eigene Weise: Am Ende sitzen Prinz und Prinzessin gemeinsam in der Kutsche, während Heinrich sie als Kutscher nach Hause bringt.
Die Prinzessin trägt eiserne Bänder um ihr Herz, die sich nun eines nach dem anderen lösen und mit lautem Knall zerspringen. Erst jetzt kann auch sie sich wirklich öffnen – und die Geschichte findet ihren glücklichen Abschluss.
So verbindet unsere Inszenierung die vertraute Geschichte des Froschkönigs mit Motiven des ursprünglichen Grimm-Märchens und erzählt auf humorvolle Weise von Eitelkeit, Versprechen, Veränderung und der Fähigkeit, sich einem anderen Menschen wirklich zu öffnen.
UNSERE INSZENIERUNG
„Der Froschkönig“ ist eine unserer besonders unmittelbaren und interaktiven Märcheninszenierungen. Die Geschichte wird mit wenigen, klaren Bühnenmitteln erzählt und lebt vor allem vom Schauspiel, vom direkten Kontakt mit dem Publikum und von der Fantasie der Kinder.
Im Mittelpunkt des Bühnenbildes steht der große Brunnen. Er prägt die gesamte Inszenierung und wird zum zentralen Ort der Geschichte: Hier begegnen sich Prinzessin und Frosch, hier beginnen Versprechen, Missverständnisse und die entscheidenden Wendungen des Märchens.
Besonders schön ist die sichtbare Verwandlung des Bühnenbildes: Direkt vor den Augen der Kinder wird aus dem Brunnen ein königlicher Schrank. Mit wenigen Handgriffen entsteht aus einem vertrauten Spielort plötzlich ein ganz neuer Raum. Gerade diese offene Verwandlung macht den besonderen Zauber des Theaters sichtbar und regt die Fantasie des Publikums an.
Das Bühnenbild ist bewusst reduziert und arbeitet mit wenigen Requisiten und klaren Bildern. So bleibt Raum für schnelle Verwandlungen, spontane Situationen und die Vorstellungskraft der Kinder.
Eine besondere Rolle spielt dabei das Publikum. Die Kinder werden immer wieder direkt angesprochen, dürfen warnen, erklären, mitentscheiden und die Figuren auf ihrem Weg begleiten. Der König bezieht sie ebenso selbstverständlich ein wie die Prinzessin, und aus seinem wiederkehrenden „So, so – aha – na ja“ entsteht oft ganz von selbst ein gemeinsamer Running Gag zwischen Bühne und Zuschauerraum.
Auch die entscheidenden Momente der Geschichte werden gemeinsam erlebt: Die Kinder fiebern mit, wenn es um den Kuss geht, sie verstehen oft schneller als die Figuren, was gerade passiert – und werden dadurch zu echten Mitspielern des Geschehens.
Unsere Inszenierung verbindet so reduziertes Bühnenbild, sichtbare Verwandlung, professionelle Schauspielkunst, Humor und starkes Mitmach-Theater zu einem Märchenerlebnis, das bei jeder Vorstellung neu entsteht.
FÜR KINDER, FAMILIEN UND VERANSTALTER
„Der Froschkönig“ eignet sich hervorragend für Familienprogramme, Schulen, Kulturveranstaltungen, Theaterreihen, Stadthallen, Bürgerhäuser und Freilichtveranstaltungen.
Die Inszenierung verbindet die bekannte Grimm-Geschichte mit viel Humor, direkter Publikumsansprache und zahlreichen Mitmachmomenten. Kinder können warnen, erklären, Entscheidungen kommentieren und die Figuren immer wieder aktiv durch die Handlung begleiten.
Gleichzeitig bietet das Märchen Themen, die auch über die Geschichte hinaus interessant sind: Versprechen halten, Eitelkeit überwinden, Verantwortung übernehmen, Vertrauen entwickeln und hinter die äußere Erscheinung eines Menschen blicken.
Durch die unmittelbare Spielweise, die sichtbaren Verwandlungen des Bühnenbildes und den engen Kontakt zwischen Bühne und Publikum entsteht ein Theatererlebnis, das Kinder stark einbezieht und auch begleitende Erwachsene mitnimmt.
Die Produktion ist als mobiles Gastspiel konzipiert und lässt sich flexibel an unterschiedliche Spielorte anpassen.
Geeignet für Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie.

DER FROSCHKÖNIG – AUF EINEN BLICK
Interaktives Märchentheater nach den Brüdern Grimm
Bühnenfassung: Verena Bill
Regie: Verena Bill
Mit: Verena Bill und Michael Koenen
Rollen:
Verena Bill als Prinzessin und Hexe
Michael Koenen als Prinz, Frosch und König
Spieldauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Zielgruppe: Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie
Besonderheiten: Stark interaktive Inszenierung mit direkter Einbeziehung des Publikums. Die Kinder warnen, erklären, entscheiden mit, unterstützen die Figuren und werden immer wieder unmittelbar Teil der Handlung.
Bühnenbild: Reduziertes, wandelbares Bühnenbild mit einem großen Brunnen als zentralem Spielelement. Direkt vor den Augen des Publikums verwandelt sich der Brunnen in einen königlichen Schrank.
Themen: Eitelkeit, Versprechen, Verantwortung, Vertrauen, Veränderung und die Frage, was wirklich zählt
Tontechnik: Das NiederrheinTheater bringt zwei eigene Funk-Headsets mit. Musik und Toneinspielungen erfolgen über unser iPad und werden über die vorhandene Haus-PA wiedergegeben.
Licht: Benötigt wird eine gute Weißlicht-Ausleuchtung von vorne. Wenn am Spielort vorhanden, nutzen wir gerne zusätzliche farbige Lichtstimmungen zur Unterstützung der verschiedenen Szenen.
Spielfläche: idealerweise mindestens ca. 5 × 6 Meter
Aufbau: ca. 45–90 Minuten
Abbau: ca. 45 Minuten
Geeignet für: Kindergärten und Vorschulgruppen, Grundschulen, Familienprogramme, Kulturzentren, Theater, Bürgerhäuser, Stadthallen, Freilichtveranstaltungen und Kulturämter
Die Inszenierung ist bewusst als Familientheater angelegt und spricht durch ihr unmittelbares Schauspiel, ihre Komik und die starke Publikumsbeteiligung Kinder und begleitende Erwachsene gleichermaßen an.
DIE MENSCHEN HINTER DEM STÜCK
„Der Froschkönig“ wird von Verena Bill und Michael Koenen gespielt. Beide verbindet eine jahrzehntelange professionelle Theatererfahrung und eine besondere Vertrautheit im gemeinsamen Spiel.
Gerade bei einer stark interaktiven Inszenierung wie dem „Froschkönig“ ist diese Erfahrung besonders wichtig: Zurufe, Fragen und spontane Reaktionen der Kinder können unmittelbar aufgenommen werden, ohne dass die Geschichte ihren Rhythmus verliert. Dadurch entsteht bei jeder Vorstellung ein lebendiges Zusammenspiel zwischen Bühne und Publikum.
VERENA BILL
Verena Bill ist Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und künstlerische Leiterin des NiederrheinTheaters. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie und absolvierte eine mehrjährige Schauspielausbildung bei dem russischen Schauspieler und Regisseur Wladimir Matuchin.
Für „Der Froschkönig“ schrieb sie die Bühnenfassung nach dem Märchen der Brüder Grimm und führte Regie. Auf der Bühne spielt sie die Prinzessin sowie die Hexe und prägt mit ihrer unmittelbaren Form des „Lebendigen Spiels“ die humorvolle und publikumsnahe Inszenierung.
MICHAEL KOENEN
Michael Koenen ist professionell ausgebildeter Schauspieler, Mitbegründer und organisatorischer Leiter des NiederrheinTheaters. Seit vielen Jahren steht er in Kinder-, Jugend- und Abendtheaterproduktionen auf der Bühne und verfügt über umfangreiche Erfahrung im direkten Spiel mit jungem Publikum.
Im „Froschkönig“ übernimmt er gleich mehrere zentrale Figuren und verwandelt sich vom Prinzen in den Frosch und schließlich in den König. Gerade diese schnellen Rollenwechsel und der direkte Austausch mit den Kindern gehören zu den besonderen spielerischen Elementen der Inszenierung.
Gemeinsam stehen Verena Bill und Michael Koenen für professionelles Zwei-Personen-Theater mit großer Spielfreude, Erfahrung und unmittelbarer Nähe zum Publikum. So kann aus wenigen Bühnenmitteln eine ganze Märchenwelt entstehen, in der die Kinder nicht nur zuschauen, sondern selbst Teil des Theatererlebnisses werden.






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