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Fairness Fighter – „Gemeinsam statt gemein!“ 3. bis 6. Klasse

FAIRNESS FIGHTER – GEMEINSAM STATT GEMEIN!

Mobbing beginnt oft nicht mit einem großen Konflikt. Ein abwertender Spruch, wiederholtes Auslachen, Ausgrenzung oder das bewusste Wegsehen können ausreichen, damit sich ein Kind plötzlich nicht mehr als Teil der Gemeinschaft fühlt.

„Gemeinsam statt gemein!“ macht solche Situationen für Kinder sichtbar und erlebbar. Mit den Mitteln des Theaters zeigen wir, wie Mobbing entsteht, welche unterschiedlichen Rollen innerhalb einer Gruppe eine Rolle spielen – und warum nicht nur Betroffene und Täter, sondern auch Mitläufer und Zuschauer das Geschehen beeinflussen können.

Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu suchen oder Angst zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Mobbing frühzeitig zu erkennen, die Perspektive anderer einzunehmen und zu erleben, dass jeder etwas zu einem fairen und respektvollen Miteinander beitragen kann.

„Gemeinsam statt gemein!“ verbindet Theater und Präventionsarbeit und bildet den Ausgangspunkt für Gespräch, Reflexion und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Schulalltag.

DAS THEATERSTÜCK – GEMEINSAM STATT GEMEIN!

Im Mittelpunkt des Fairness-Fighter-Projekts steht das Theaterstück „Gemeinsam statt gemein!“ von Verena Bill.

Das Stück zeigt Situationen, die vielen Kindern aus ihrem Schulalltag bekannt vorkommen können: Aus kleinen Sticheleien, Ausgrenzung und wiederholten Gemeinheiten entwickelt sich Schritt für Schritt eine Dynamik, in der ein einzelnes Kind immer stärker unter Druck gerät.

Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf Betroffene und diejenigen, die andere ausgrenzen. Auch Mitläufer, Zuschauer und Schweigende spielen eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler erleben, wie eine Gruppe Mobbing verstärken kann – aber auch, wie sie dazu beitragen kann, es zu stoppen.

Mit einer unmittelbaren, kindgerechten und humorvollen Spielweise macht das Theaterstück sichtbar, wie Mobbing entsteht und warum Wegsehen keine neutrale Haltung ist.

„Gemeinsam statt gemein!“ schafft einen emotionalen Zugang zum Thema und bildet die Grundlage für das anschließende Gespräch und die vertiefende Präventionsarbeit.

DAS PROJEKT – THEATER UND PRÄVENTIONSARBEIT

„Gemeinsam statt gemein!“ ist als modulares Präventionsprojekt gegen Mobbing konzipiert und kann je nach Bedarf der Schule unterschiedlich zusammengestellt werden.

Ausgangspunkt ist das Theaterstück. Die Schülerinnen und Schüler erleben unmittelbar, wie sich aus Sticheleien, Ausgrenzung und Gruppendruck eine Mobbingdynamik entwickeln kann und welche Rolle Betroffene, Täter, Mitläufer und Zuschauer dabei spielen.

Ergänzend zum Theaterstück kann eine ausführliche Nachbesprechung als eigenes Modul gebucht werden. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden Situationen und Rollen aus dem Stück aufgegriffen und auf den eigenen Schulalltag übertragen.

Dabei geht es unter anderem um die Fragen: Woran erkenne ich Mobbing? Was unterscheidet Mobbing von einem normalen Streit? Warum schauen Menschen weg? Was kann ich tun, wenn ich selbst betroffen bin oder Mobbing beobachte?

Ziel ist es, den Kindern konkrete Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln und sie darin zu stärken, Verantwortung für ein faires Miteinander zu übernehmen.

Die Lehrerfortbildung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. Sie vermittelt Hintergrundwissen zu Mobbing, Gruppendynamiken und den unterschiedlichen Rollen innerhalb eines Mobbingprozesses.

Im Mittelpunkt stehen das frühzeitige Erkennen von Mobbing, ein angemessener Umgang mit konkreten Situationen sowie Möglichkeiten, Klassen und einzelne Schülerinnen und Schüler präventiv zu stärken.

Der Elternabend gibt Eltern Orientierung im Umgang mit dem Thema Mobbing. Er informiert über typische Warnsignale, mögliche Auswirkungen auf betroffene Kinder und darüber, wie Eltern reagieren können, wenn ihr eigenes Kind betroffen ist, andere ausgrenzt oder Mobbing beobachtet.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer hilfreichen Gesprächsführung und einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

Die einzelnen Bausteine können je nach Bedarf der Schule miteinander kombiniert werden:

Theaterstück · ausführliche Nachbesprechung · Lehrerfortbildung · Elternabend

So kann aus einer einzelnen Theateraufführung ein umfassendes Präventionsprojekt entstehen, das Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gleichermaßen einbezieht.

WAS DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER MITNEHMEN

„Gemeinsam statt gemein!“ hilft Kindern, Mobbing besser zu verstehen und sicherer damit umzugehen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen,

  • Mobbing von einem normalen Streit zu unterscheiden,
  • Ausgrenzung, wiederholte Abwertung und Gruppendruck frühzeitig zu erkennen,
  • die unterschiedlichen Rollen im Mobbingprozess wahrzunehmen,
  • die Perspektive betroffener Kinder besser zu verstehen,
  • nicht einfach wegzusehen, wenn andere ausgegrenzt oder verletzt werden,
  • sich Unterstützung zu holen und geeignete Ansprechpartner zu kennen,
  • andere zu unterstützen, ohne sich selbst zu überfordern,
  • Verantwortung für ein faires und respektvolles Miteinander zu übernehmen.

Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass Mobbing kein Problem Einzelner ist, sondern immer auch die Gemeinschaft betrifft – und dass jede und jeder dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung weniger Raum bekommt.

ELTERNABEND UND LEHRERFORTBILDUNG

Mobbingprävention gelingt am besten, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam handeln. Deshalb kann „Gemeinsam statt gemein!“ durch zwei zusätzliche Module ergänzt werden, die sich gezielt an die Erwachsenen im Umfeld der Kinder richten.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und pädagogische Fachkräfte. Sie vermittelt praxisnahes Hintergrundwissen darüber, wie Mobbing entsteht, woran es erkannt werden kann und welche Gruppendynamiken dabei eine Rolle spielen.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • die Abgrenzung von Mobbing und normalen Konflikten,
  • typische Rollen innerhalb eines Mobbingprozesses,
  • Warnsignale und mögliche Veränderungen bei betroffenen Kindern,
  • die Bedeutung von Mitläufern und Zuschauern,
  • geeignete Reaktions- und Interventionsmöglichkeiten,
  • Fehler, die eine Mobbingsituation unbeabsichtigt verschärfen können,
  • Möglichkeiten zur nachhaltigen Stärkung der Klassengemeinschaft.

Die Fortbildung verbindet fachliche Grundlagen mit Erfahrungen aus der schulischen Praxis und gibt den Teilnehmenden konkrete Orientierung für den Umgang mit Mobbingsituationen.

Der Elternabend vermittelt verständlich und praxisnah, wie Mobbing entsteht und welche Auswirkungen es auf Kinder und Familien haben kann.

Eltern erfahren,

  • woran sie erkennen können, dass ihr Kind möglicherweise von Mobbing betroffen ist,
  • wie sie reagieren können, wenn ihr Kind selbst andere ausgrenzt oder verletzt,
  • welche Rolle Kinder als Zuschauer oder Mitläufer einnehmen können,
  • wie hilfreiche Gespräche mit dem eigenen Kind geführt werden können,
  • wann und wie die Schule einbezogen werden sollte,
  • welche Reaktionen hilfreich sind – und welche eine Situation möglicherweise zusätzlich verschärfen.

Ziel ist es, Eltern Sicherheit im Umgang mit dem Thema zu geben und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu fördern.

Elternabend und Lehrerfortbildung können einzeln oder gemeinsam mit dem Theaterstück und der ausführlichen Nachbesprechung gebucht werden.

FAIRNESS FIGHTER – GEMEINSAM STATT GEMEIN! – AUF EINEN BLICK

Präventionstheater gegen Mobbing für die Klassen 3 bis 6

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6

Theaterstück: „Gemeinsam statt gemein!“ von Verena Bill

Mit: Verena Bill und Michael Koenen

Schwerpunkte: Mobbing erkennen, Gruppendynamiken verstehen, Empathie, Zivilcourage, Hilfe holen und Verantwortung für ein faires Miteinander übernehmen

Theaterstück: ca. 50–60 Minuten

Ausführliche Nachbesprechung: als zusätzliches Modul buchbar, ca. 30–60 Minuten

WEITERE PROJEKTBAUSTEINE

● Lehrerfortbildung für Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und pädagogische Fachkräfte, ca. 90–120 Minuten

● Elternabend zu Mobbing, Warnsignalen, hilfreicher Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Schule, ca. 90 Minuten

Die einzelnen Bausteine können je nach Bedarf der Schule miteinander kombiniert werden.

Technik: Mobile Gastspielproduktion mit eigener Tontechnik und Headsets. Benötigt werden eine geeignete Spielfläche, Weißlicht von vorne sowie die Möglichkeit zur Einspielung des Tons über die vorhandene Haus-PA.

Geeignet für: Grundschulen, weiterführende Schulen, Schulzentren, Projekttage und Präventionswochen

Durchführung: Verena Bill und Michael Koenen – Schauspieler, Theatertherapeuten sowie zertifizierte Mobbing-Beauftragte und Mobbing-Bewältigungscoaches

Hinter „Fairness Fighter“ stehen Verena Bill und Michael Koenen. Beide verfügen über eine fundierte Schauspielausbildung und jahrzehntelange professionelle Theatererfahrung und arbeiten seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen, Schulen und Bildungseinrichtungen.

Als Schauspieler und Theatertherapeuten verbinden sie die unmittelbare Wirkung des Theaters mit pädagogischer und präventiver Arbeit. Darüber hinaus sind beide zertifizierte Mobbing-Beauftragte und Mobbing-Bewältigungscoaches und haben sich intensiv mit den Ursachen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten bei Mobbing auseinandergesetzt.

Diese Verbindung aus Theaterpraxis, theatertherapeutischer Arbeit und fachlicher Qualifikation in der Mobbingprävention bildet die Grundlage des Fairness-Fighter-Konzepts. Sie ermöglicht es, Kinder und Jugendliche emotional über das Theater zu erreichen und die dort erlebten Situationen anschließend fachlich fundiert zu reflektieren und zu vertiefen.

Auch Elternabende und Lehrerfortbildungen profitieren von dieser Verbindung aus langjähriger Praxiserfahrung und spezialisiertem Wissen.

Unsere Zertifikate und Qualifikationsnachweise können Sie im Anschluss einsehen und herunterladen.

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