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Von Badenweiler nach Grefrath: Tschechow und Hexenzauber unter freiem Himmel

Von Badenweiler nach Grefrath: Tschechow und Hexenzauber unter freiem Himmel

Zweimal ist das NiederrheinTheater im September mit Theater im Freilichtmuseum Grefrath zu erleben. Zunächst gehört die große Bühne am Sonntag, 6. September, der kleinen Hexe und ihrem Raben Abraxas. Nur sechs Tage später folgen am Samstag, 12. September, drei pointierte Komödien von Anton Tschechow.

Besonders freuen wir uns auf das Wiedersehen mit unserem Grefrather Theaterpublikum und auf zwei Aufführungen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: ein fantasievolles Familienprogramm und ein ebenso literarischer wie höchst unterhaltsamer Theaterabend für Erwachsene.

Foto: NiederrheinTheater

Am Samstag, 12. September 2026, präsentieren wir um 19 Uhr in der historischen Kulisse des Freilichtmuseums „Zwei Hochzeiten und ein geplatztes Geschäft“.

Der Theaterabend verbindet Tschechows berühmte Einakter „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ mit „Das geplatzte Geschäft“, einer von Verena Bill nach einer Kurzgeschichte Anton Tschechows entwickelten Bühnenfassung. Drei Geschichten über Liebe, Stolz, Geld, Eitelkeit und die wunderbare Unfähigkeit des Menschen, sich vernünftig zu verhalten.

In der bewährten Besetzung stehen Verena Bill, Michael Koenen, Nadine Schaub und Christian Stock auf der Bühne. Mit schnellen Rollenwechseln, großer Spielfreude und präzisem komischem Timing lassen die vier Schauspieler ganz unterschiedliche Figuren und Situationen entstehen.

Die Beschäftigung mit Anton Tschechow begleitet die künstlerische Arbeit des NiederrheinTheaters seit vielen Jahren. Erst im Juli waren wir bereits zum dritten Mal bei der Internationalen Tschechow-Woche in Badenweiler zu Gast.

2018 präsentierte das Ensemble dort „Der Bär“ und „Das geplatzte Geschäft“, 2021 folgte die Inszenierung von „Die Möwe“ mit großem Ensemble. In diesem Jahr waren Verena Bill und Michael Koenen gemeinsam mit den Musikern Emanuele Martinez und Arthur Jogerst mit dem Theaterkonzert „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ eingeladen.

Mit „Zwei Hochzeiten und ein geplatztes Geschäft“ setzen wir diese langjährige Tschechow-Arbeit nun in Grefrath fort. Dass seine Figuren trotz aller Schwächen und Eitelkeiten so menschlich, gegenwärtig und ungeheuer komisch wirken, macht für uns bis heute den besonderen Reiz seiner Werke aus.

Foto: Jens Engel, Niederkrüchten

Bereits am Sonntag, 6. September 2026, lädt das Freilichtmuseum ab 12 Uhr zu einem großen Märchentag mit Geschichten, Schatten- und Puppentheater sowie Spiel- und Bastelangeboten ein.

Den Abschluss des Familientages bildet um 16.30 Uhr unsere Inszenierung von Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“.

Die kleine Hexe möchte unbedingt mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen. Dafür soll sie beweisen, dass sie eine „gute Hexe“ ist. Doch was bedeutet es eigentlich, gut zu sein? Gemeinsam mit ihrem klugen und manchmal etwas vorlauten Raben Abraxas macht sie sich daran, diese Frage auf ihre ganz eigene Weise zu beantworten.

Verena Bill spielt die kleine Hexe, Michael Koenen ihren treuen Begleiter Abraxas. Nadine Schaub und Christian Stock schlüpfen in zahlreiche weitere Figuren der Geschichte. So entsteht ein lebendiges und publikumsnahes Theatererlebnis voller Humor, Fantasie und überraschender Verwandlungen – für Kinder und die ganze Familie.

Sonntag, 6. September 2026, 16.30 Uhr
„Die kleine Hexe“ beim Märchentag
Familienprogramm ab 12 Uhr
Eintritt: 6 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder von 6 bis 17 Jahren

Samstag, 12. September 2026, 19 Uhr
„Zwei Hochzeiten und ein geplatztes Geschäft“
Drei Komödien nach Anton Tschechow
Eintritt: 20 Euro im Vorverkauf, 22 Euro an der Abendkasse

Karten und weitere Informationen gibt es über den Onlineshop des Niederrheinischen Freilichtmuseums sowie an der Museumskasse. Der Tschechow-Abend ist als Freiluftveranstaltung geplant. Bei Regen findet die Aufführung im Vortragsraum des Museums statt.

Wir freuen uns auf die Kinder und Familien beim Märchentag – und natürlich auf unser Grefrather Theaterpublikum bei einem besonderen spätsommerlichen Abend mit Anton Tschechow.

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