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Du bist anders und ich auch – Vielfalt verbindet

DU BIST ANDERS UND ICH AUCH

Was passiert, wenn Menschen aufeinandertreffen, die anders denken, anders leben oder andere Gewohnheiten haben als wir selbst?

„Du bist anders und ich auch“ lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, Unterschiede nicht als Problem, sondern als Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu erleben. Mit Theater, Gespräch und gemeinsamen Übungen geht es um Vielfalt, Toleranz, Empathie und gegenseitigen Respekt.

Das Projekt richtet sich an die Klassen 4 bis 6 und stärkt Kinder darin, andere Perspektiven kennenzulernen, Vorurteile zu hinterfragen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Denn Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass alle gleich sind – sondern dadurch, dass Verschiedenheit ihren Platz haben darf.

DAS THEATERSTÜCK – PEER UND GYNT

Im Mittelpunkt des Projekts steht das Kinderstück „Peer und Gynt“ von Paul Maar und Christian Schidlowsky.

Peer ist fest davon überzeugt, dass es Trolle gibt – auch wenn ihm niemand glauben will. Als er tatsächlich der Trollprinzessin Gynt begegnet, prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Was für den einen selbstverständlich ist, erscheint dem anderen zunächst fremd, seltsam oder sogar völlig verrückt.

Mit viel Humor erzählt das Stück davon, wie schnell wir andere nach unseren eigenen Vorstellungen beurteilen – und wie spannend es sein kann, eine fremde Welt wirklich kennenzulernen. Peer und Gynt müssen lernen, einander zuzuhören, Unterschiede auszuhalten und hinter ungewohnten Verhaltensweisen den Menschen beziehungsweise Troll zu entdecken.

So entsteht aus Fremdheit nach und nach Verständnis – und schließlich Freundschaft.

Das Theaterstück schafft einen spielerischen Zugang zu den Themen Vielfalt, kulturelle Unterschiede, Vorurteile, Toleranz und respektvolles Miteinander und bildet damit den emotionalen Ausgangspunkt für das anschließende Gespräch und den Workshop.

DAS PROJEKT – THEATER, GESPRÄCH UND WORKSHOP

„Du bist anders und ich auch“ verbindet Theater, gemeinsames Gespräch und praktische Übungen zu einem zusammenhängenden Projekterlebnis.

Ausgangspunkt ist das Theaterstück „Peer und Gynt“. Die Schülerinnen und Schüler erleben unmittelbar, wie zwei sehr unterschiedliche Welten aufeinandertreffen und aus anfänglicher Fremdheit langsam Verständnis und Freundschaft entstehen.

Im anschließenden Theatergespräch greifen wir gemeinsam Situationen aus dem Stück auf. Die Kinder können erzählen, was sie beobachtet haben, welche Figuren sie verstanden oder vielleicht auch abgelehnt haben und wo sie Parallelen zu ihrem eigenen Alltag entdecken.

Im darauf folgenden Workshop werden die Themen spielerisch und praktisch vertieft. Mit theaterpädagogischen und theatertherapeutischen Übungen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Perspektivwechsel, Empathie, Vorurteilen, Kommunikation und Zusammenhalt.

So wird aus dem Theatererlebnis ein gemeinsamer Lernprozess, der die Kinder dazu ermutigt, Unterschiede wahrzunehmen, einander zuzuhören und aktiv zu einer respektvollen Klassengemeinschaft beizutragen.

WAS DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER MITNEHMEN

„Du bist anders und ich auch“ stärkt Kinder darin, Verschiedenheit bewusst wahrzunehmen und respektvoll mit ihr umzugehen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen,

  • Unterschiede zu erkennen, ohne sie vorschnell zu bewerten,
  • andere Perspektiven einzunehmen und besser zu verstehen,
  • Vorurteile und Klischees zu hinterfragen,
  • Gemeinsamkeiten trotz unterschiedlicher Hintergründe zu entdecken,
  • Konflikte respektvoll anzusprechen,
  • Empathie und gegenseitige Rücksichtnahme zu entwickeln,
  • für andere einzustehen und Ausgrenzung nicht einfach hinzunehmen,
  • aktiv zu einer starken und offenen Klassengemeinschaft beizutragen.

Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass Gemeinschaft nicht trotz unserer Unterschiede entsteht, sondern gerade dadurch wachsen kann, dass wir einander kennenlernen und respektieren.

FÜR SCHULEN UND LEHRKRÄFTE

„Du bist anders und ich auch“ eignet sich besonders für Klassen, in denen Gemeinschaft, Vielfalt und gegenseitiger Respekt gestärkt werden sollen.

Das Projekt kann sowohl präventiv als auch begleitend eingesetzt werden – zum Beispiel bei neu zusammengesetzten Klassen, vor oder nach einem Schulwechsel oder wenn unterschiedliche kulturelle, soziale und persönliche Hintergründe im Schulalltag eine besondere Rolle spielen.

Dabei geht es nicht darum, Unterschiede als Problem zu betrachten. Im Gegenteil: Vielfalt ist der Normalfall einer Schulklasse und kann eine große Stärke sein.

Theaterstück, Gespräch und Workshop geben Lehrkräften die Möglichkeit, Themen wie Zugehörigkeit, Vorurteile, Empathie, Toleranz und Klassengemeinschaft gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aufzugreifen und anschließend im Unterricht weiterzuführen.

Das Projekt richtet sich an die Klassen 4 bis 6 und kann flexibel in Projekttage, Präventionswochen oder den regulären Schulalltag eingebunden werden.

DU BIST ANDERS UND ICH AUCH – AUF EINEN BLICK

Theaterprojekt zu Vielfalt, Toleranz und Klassengemeinschaft

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6

Theaterstück: „Peer und Gynt“ von Paul Maar und Christian Schidlowsky

Mit: Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock

Schwerpunkte: Vielfalt, kulturelle Unterschiede, Vorurteile, Empathie, Toleranz, Zugehörigkeit und respektvolles Miteinander

Projektbausteine:
Theateraufführung · Theatergespräch · vertiefender Workshop

Theaterstück: ca. 60 Minuten
Workshop: ca. 45 Minuten
Gesamtdauer mit der Klasse: je nach Ausgestaltung ca. 2 bis 2,5 Stunden

Methoden: Schauspiel, gemeinsames Gespräch sowie theaterpädagogische und theatertherapeutische Übungen

Technik: Mobile Gastspielproduktion mit eigener Tontechnik und Headsets. Benötigt werden eine geeignete Spielfläche, Weißlicht von vorne sowie die Möglichkeit zur Einspielung des Tons über die vorhandene Haus-PA.

Aufbau: ca. 60–90 Minuten vor Projektbeginn

Geeignet für: Grundschulen, weiterführende Schulen, Projekttage, Präventionswochen und schulische Angebote zur Förderung von Vielfalt und Klassengemeinschaft

DIE MENSCHEN HINTER DEM PROJEKT

„Du bist anders und ich auch – Vielfalt verbindet“ wird von Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock auf die Bühne gebracht. Im Mittelpunkt steht das Theaterstück „Peer und Gynt“ von Paul Maar und Christian Schidlowsky in der Inszenierung des NiederrheinTheaters.

Regie: Verena Bill
Mit: Verena Bill, Michael Koenen und Christian Stock
Theatergespräch und Workshop: Verena Bill und Michael Koenen

Verena Bill und Michael Koenen verfügen über eine fundierte Schauspielausbildung und jahrzehntelange professionelle Theatererfahrung. Seit vielen Jahren arbeiten sie darüber hinaus mit Kindern, Jugendlichen, Schulen und Bildungseinrichtungen.

Als Schauspieler und Theatertherapeuten verbinden sie die unmittelbare Wirkung des Theaters mit pädagogischer und präventiver Arbeit. Beide sind zudem zertifizierte Mobbing-Beauftragte und Mobbing-Bewältigungscoaches.

Diese Verbindung aus Theaterpraxis, theatertherapeutischer Arbeit und fachlicher Präventionskompetenz bildet die Grundlage für das anschließende Theatergespräch und den Workshop. Die im Stück erlebten Themen – Fremdheit, Vielfalt, Vorurteile, Toleranz und Zusammenhalt – können dadurch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aufgegriffen und vertieft werden.

Christian Stock ist professioneller Schauspieler mit langjähriger Theater-, Film- und Fernseherfahrung. Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert er sich seit vielen Jahren intensiv für Umwelt- und Gemeinsinn.

Er ist Gründer und 1. Vorsitzender des K.R.A.K.E. e. V. – der Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit. Mit Müllsammelaktionen, Umweltprojekten und Bildungsarbeit setzt sich der Verein für Umweltbewusstsein, gesellschaftliche Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln ein.

Diese Verbindung von langjähriger Schauspielerfahrung und persönlichem gesellschaftlichem Engagement ergänzt das Ensemble von „Du bist anders und ich auch“ in besonderer Weise.

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