HÄNSEL UND GRETEL
Ein spannendes Märchen über Mut, Zusammenhalt und die Kraft, gemeinsam eine Gefahr zu überwinden
Hänsel und Gretel gehören zu den bekanntesten Figuren der Märchenwelt. Zwei Kinder geraten in eine Situation, die zunächst ausweglos erscheint: verlassen im Wald, auf sich allein gestellt und schließlich gefangen im Haus einer gefährlichen Hexe.
Unsere Inszenierung erzählt die Geschichte nah an der Grimm’schen Vorlage, spannend, humorvoll und mit großer emotionaler Nähe zu den Figuren.
Dabei entsteht die Märchenwelt mit bewusst einfachen Mitteln direkt vor den Augen des Publikums. Eine Hütte verwandelt sich in den Wald und später in das Haus der Hexe, ein schlichtes Gitter wird zum Käfig – und sogar die Verwandlung eines Schauspielers in die Hexe geschieht sichtbar auf der Bühne.
Besonders die Hexe sucht immer wieder den direkten Kontakt zu den Kindern im Publikum. Sie spricht mit ihnen, provoziert sie und zieht sie damit immer tiefer in die Geschichte hinein.
Wenn Gretel schließlich in größte Gefahr gerät, wird aus Zuschauen echtes Mitfiebern: Die Kinder warnen, protestieren und versuchen, das Schlimmste zu verhindern.
So entsteht ein intensives Theatererlebnis voller Spannung, Verwandlung, Humor und Nähe zum Publikum.
„Hänsel und Gretel“ erzählt dabei nicht nur von einer bösen Hexe und einem geheimnisvollen Haus im Wald, sondern vor allem von Geschwisterliebe, Mut, Zusammenhalt und der Erfahrung, dass man gemeinsam stärker sein kann als die größte Angst.
Erleben Sie Hänsel und Gretel als Kindertheater für Schulen, Familien und Kulturveranstaltungen – mobil in NRW und deutschlandweit.
DAS THEATERSTÜCK – DIE GESCHICHTE
Hänsel und Gretel leben mit ihren Eltern in großer Armut. Als das Essen kaum noch reicht, treffen die Erwachsenen eine folgenschwere Entscheidung: Die Kinder sollen im Wald zurückgelassen werden.
Doch Hänsel hat den Plan mitgehört. Mit kleinen Zeichen versucht er, den Weg nach Hause wiederzufinden und seiner Schwester Mut zu machen. Zunächst scheint alles gutzugehen – doch beim nächsten Mal verirren sich die beiden endgültig im tiefen Wald.
Hungrig, müde und zunehmend verzweifelt entdecken Hänsel und Gretel schließlich ein wunderbares Haus. Was zunächst wie ein rettender Ort erscheint, entpuppt sich jedoch als gefährliche Falle.
Denn in dem Haus lebt eine Hexe.
Sie lockt die Kinder zunächst freundlich zu sich, doch schon bald zeigt sich ihr wahrer Plan. Hänsel wird gefangen genommen, und Gretel soll dabei helfen, ihn für die Hexe vorzubereiten.
Jetzt müssen die Geschwister zusammenhalten.
Während Hänsel versucht, Zeit zu gewinnen, wächst Gretel über sich hinaus. Schließlich kommt es zur entscheidenden Begegnung am Ofen – einem der spannendsten Momente der Inszenierung. Die Kinder im Publikum fiebern mit, warnen Gretel und wollen unbedingt verhindern, dass die Hexe gewinnt.
Doch Gretel erkennt ihre Chance und handelt mutig.
So gelingt es den Geschwistern, sich selbst aus der Gefahr zu befreien und schließlich den Weg nach Hause zurückzufinden.
„Hänsel und Gretel“ erzählt auf spannende und zugleich humorvolle Weise von Angst und Mut, Geschwisterliebe, Zusammenhalt und der Fähigkeit, auch in einer scheinbar ausweglosen Situation die eigene Stärke zu entdecken.
UNSERE INSZENIERUNG
„Hänsel und Gretel“ ist als intensives Zwei-Personen-Theater inszeniert, das mit wenigen Mitteln eine ganze Märchenwelt entstehen lässt.
Verena Bill spielt die Mutter und Gretel, Michael Koenen den Vater, Hänsel und die Hexe. Die schnellen Rollenwechsel gehören ganz bewusst zum Theatererlebnis. Besonders eindrucksvoll ist die sichtbare Verwandlung zur Hexe, die direkt vor den Augen der Kinder geschieht.
Auch das Bühnenbild arbeitet mit Verwandlung: Eine einfache Hütte wird gedreht und verändert sich zum Wald und später zum Haus der Hexe. Ein schlichtes Gitter wird zum Käfig. So entstehen aus wenigen Elementen immer neue Räume und Bilder.
Eine Besonderheit unserer Inszenierung ist die Figur der Hexe. Sie ist nicht als reine Schreckensgestalt angelegt, vor der die Kinder Angst haben sollen. Vielmehr ist sie eine komische, eigenwillige und auf ihre Art sogar sympathische Figur, die selbst Teil einer Welt des Mangels und der Hungersnot ist.
Natürlich bleibt sie gefährlich – schließlich möchte sie Hänsel und Gretel fressen. Doch ihre Bosheit ist spielerisch und humorvoll überzeichnet, sodass die Kinder keine Distanz aus Angst entwickeln, sondern sich auf die Figur einlassen können.
Gerade daraus entstehen besonders komische Momente: Die Hexe spricht direkt mit dem Publikum, fragt die Kinder um Rat und bekommt manchmal sogar Unterstützung bei ihren ziemlich fragwürdigen Plänen. Wenn sie etwa wissen möchte, mit wem sie anfangen soll, sind die Antworten aus dem Zuschauerraum oft überraschend eindeutig.
Diese Nähe macht die spätere Ofenszene umso spannender. Die Kinder kennen die Hexe bereits, haben mit ihr gelacht und gesprochen – und merken plötzlich, dass aus dem Spiel eine echte Gefahr für Gretel entsteht. Dann kippt die Stimmung, das Mitfiebern wird intensiver und die Kinder wollen Gretel unbedingt helfen.
Unsere Inszenierung verbindet so Spannung und Humor, sichtbare Verwandlung und unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum. Die Hexe darf gleichzeitig lustig, sympathisch und gefährlich sein – und genau diese Mischung macht die Geschichte für Kinder besonders spannend, ohne sie zu überfordern.
FÜR KINDER, FAMILIEN UND VERANSTALTER
„Hänsel und Gretel“ eignet sich hervorragend für Familienprogramme, Schulen, Kulturveranstaltungen, Theaterreihen, Bürgerhäuser, Stadthallen und Freilichtveranstaltungen.
Die Inszenierung verbindet die bekannte Grimm-Geschichte mit Spannung, Humor, sichtbaren Verwandlungen und einem sehr direkten Kontakt zum Publikum. Gerade die Hexe ist bewusst so angelegt, dass sie aufregend und gefährlich bleibt, ohne den Kindern Angst zu machen.
Die Geschichte bietet zugleich starke Themen, die Kinder unmittelbar verstehen: Geschwisterliebe, Mut, Zusammenhalt, Angst überwinden und gemeinsam Lösungen finden.
Durch die klare, fantasievolle Spielweise und die humorvolle Figurenzeichnung funktioniert das Stück sowohl für jüngere Kinder als auch für ältere Grundschulkinder – und bietet zugleich genügend schauspielerische und komische Ebenen für begleitende Erwachsene.
Die Produktion ist als mobiles Gastspiel konzipiert und lässt sich flexibel an unterschiedliche Spielorte anpassen.
Geeignet für Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie.

HÄNSEL UND GRETEL – AUF EINEN BLICK
Spannendes Zwei-Personen-Märchentheater nach den Brüdern Grimm
Bühnenfassung: Verena Bill
Regie und Dramaturgie: Verena Bill
Mit: Verena Bill und Michael Koenen
Rollen:
Verena Bill als Mutter und Gretel
Michael Koenen als Vater, Hänsel und Hexe
Spieldauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Zielgruppe: Kinder von ca. 3 bis 12 Jahren und die ganze Familie
Besonderheiten: Spannende und zugleich humorvolle Inszenierung mit sichtbaren Rollen- und Bühnenverwandlungen, direkter Publikumsansprache durch die Hexe und einer bewusst kindgerechten Balance zwischen Spannung und Komik.
Bühnenbild: Reduziertes, wandelbares Bühnenbild. Eine Hütte verwandelt sich vor den Augen des Publikums in Wald und Hexenhaus, ein schlichtes Gitter wird zum Käfig.
Themen: Geschwisterliebe, Mut, Zusammenhalt, Angst überwinden und gemeinsam Lösungen finden
Tontechnik: Das NiederrheinTheater bringt zwei eigene Funk-Headsets mit. Musik und Soundeinspielungen erfolgen über unser iPad und werden über die vorhandene Haus-PA wiedergegeben.
Licht: Benötigt wird in erster Linie eine gute Weißlicht-Ausleuchtung von vorne. Wenn technisch möglich, nutzen wir zusätzlich gerne einen gezielten Spot beziehungsweise eine besondere Lichtstimmung für einzelne Hexenszenen.
Spielfläche: idealerweise mindestens ca. 5 × 6 Meter
Aufbau: ca. 45–90 Minuten
Abbau: ca. 45 Minuten
Geeignet für: Kindergärten und Vorschulgruppen, Grundschulen, Familienprogramme, Kulturzentren, Theater, Bürgerhäuser, Stadthallen, Freilichtveranstaltungen und Kulturämter
Die Inszenierung ist bewusst so angelegt, dass jüngere Kinder nicht überfordert werden und ältere Kinder sowie begleitende Erwachsene dennoch ein spannendes und unterhaltsames Theatererlebnis haben.
DIE MENSCHEN HINTER DEM STÜCK
„Hänsel und Gretel“ wird von Verena Bill und Michael Koenen gespielt. Beide verbindet eine jahrzehntelange professionelle Theatererfahrung und eine große Vertrautheit im gemeinsamen Spiel.
Gerade bei einer Zwei-Personen-Inszenierung mit mehreren Rollen, sichtbaren Verwandlungen und direktem Kontakt zum Publikum ist diese Erfahrung besonders wichtig. Figuren wechseln innerhalb kürzester Zeit, Stimmungen kippen von humorvoll zu spannend – und die Reaktionen der Kinder werden unmittelbar in das Spiel aufgenommen.
VERENA BILL
Verena Bill ist Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und künstlerische Leiterin des NiederrheinTheaters. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie und absolvierte eine mehrjährige Schauspielausbildung bei dem russischen Schauspieler und Regisseur Wladimir Matuchin.
Für „Hänsel und Gretel“ schrieb sie die Bühnenfassung und führte Regie. Auf der Bühne spielt sie die Mutter und Gretel und verbindet dabei präzise Figurenarbeit mit einer unmittelbaren und publikumsnahen Spielweise.
MICHAEL KOENEN
Michael Koenen ist professionell ausgebildeter Schauspieler, Mitbegründer und organisatorischer Leiter des NiederrheinTheaters. Seit vielen Jahren steht er in Kinder-, Jugend- und Abendtheaterproduktionen auf der Bühne.
In „Hänsel und Gretel“ übernimmt er gleich drei sehr unterschiedliche Figuren: den Vater, Hänsel und die Hexe. Besonders die sichtbare Verwandlung zur Hexe und der direkte Kontakt mit den Kindern gehören zu den besonderen Momenten der Inszenierung.
Gemeinsam stehen Verena Bill und Michael Koenen für professionelles Zwei-Personen-Theater mit großer Wandlungsfähigkeit, Spielfreude und unmittelbarer Nähe zum Publikum. So entsteht aus wenigen Bühnenmitteln eine ganze Märchenwelt, die spannend, humorvoll und lebendig zugleich ist.






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