DER ANRUF
Ein Theaterthriller von Stephan Eckel – ein Telefonat, das zum psychologischen Duell wird
Eine Frau allein in der Nachtschicht.
Ein unbekannter Mann am Telefon.
Ein zunächst harmloses Gespräch.
Und dann verändert sich alles.
„Der Anruf“ von Stephan Eckel ist ein konzentrierter Theaterthriller über Nähe und Bedrohung, Täter und Opfer, Wahrheit und Täuschung. Was mit einem Gespräch zwischen zwei Fremden beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem nervenaufreibenden psychologischen Katz-und-Maus-Spiel.
Das Besondere an unserer Inszenierung ist die klare räumliche Trennung der beiden Figuren: Die Frau befindet sich im eigentlichen Bühnenraum, während der Mann seitlich daneben an einem Stehpult steht und mit einem eigenen Lichtstrahler ausgeleuchtet wird. Beide Schauspieler sind für das Publikum die ganze Zeit sichtbar – und dennoch begegnen sich ihre Figuren ausschließlich über das Telefon.
Gerade daraus entsteht eine besondere Spannung. Das Publikum kann beide Seiten des Gesprächs beobachten, während die Figuren selbst voneinander getrennt bleiben. Blicke, Pausen, Reaktionen und kleinste Veränderungen bekommen dadurch ein besonderes Gewicht.
Immer neue Informationen verändern die Situation. Sicherheiten lösen sich auf, Rollen verschieben sich – und zunehmend stellt sich die Frage, wer hier eigentlich Täter und wer Opfer ist.
Das NiederrheinTheater brachte „Der Anruf“ am 26. Februar 2016 zur Uraufführung und hat den Thriller seitdem immer wieder erfolgreich in sein Abendprogramm aufgenommen.
Ein intensiver Theaterabend mit wenigen Mitteln, zwei starken Rollen und einer Geschichte, bei der bis zum Schluss gilt:
Nichts ist so, wie es zunächst scheint.
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DAS STÜCK – DER THEATERABEND
Eva arbeitet in der Nachtschicht eines Computer-Callcenters. Es ist ruhig, bis ein Mann namens Marc anruft. Angeblich hat er ein Problem mit seinem Laptop.
Das Gespräch beginnt harmlos. Marc wirkt sympathisch, aufmerksam und charmant. Aus dem technischen Hilfeanruf entwickelt sich ein persönliches Gespräch. Man scherzt miteinander, flirtet, tauscht Komplimente aus – und für einen Moment scheint sogar ein Treffen denkbar.
Dann kippt die Situation.
Marc macht deutlich, dass er viel mehr über Eva weiß, als ein fremder Anrufer wissen dürfte. Er kennt Details aus ihrem Privatleben und gibt sich schließlich als Stalker zu erkennen.
Aus dem lockeren Telefonat wird ein psychologisches Duell.
Doch Stephan Eckels Thriller begnügt sich nicht mit der einfachen Verteilung von Täter und Opfer. Je länger das Gespräch dauert, desto mehr verändert sich das Bild. Auch Eva trägt ein Geheimnis mit sich – und plötzlich stellt sich die Frage, ob die Rollen wirklich so eindeutig verteilt sind, wie sie zunächst erscheinen.
„Der Anruf“ lebt von dieser permanenten Verschiebung der Perspektive. Neue Informationen verändern das zuvor Gehörte, vermeintliche Sicherheiten lösen sich auf und aus einem alltäglichen Telefonat entsteht Schritt für Schritt ein Blick in menschliche Abgründe.
Dabei konzentriert sich das Stück ganz auf zwei Menschen und ihre Stimmen, Reaktionen und psychologischen Strategien. Gerade diese Reduktion erzeugt eine enorme Spannung: Es gibt keinen äußeren Aktionismus, hinter dem sich die Figuren verstecken könnten. Jedes Wort, jede Pause und jede Veränderung im Tonfall bekommt Bedeutung.
Das NiederrheinTheater brachte Stephan Eckels Zwei-Personen-Thriller am 26. Februar 2016 zur Uraufführung. Verena Bill spielt Eva, Michael Koenen Marc. Die Regie und Dramaturgie entwickelte Verena Bill. (Niederrhein Theater)
„Der Anruf“ ist ein intensiver Theaterabend über Manipulation, Schuld, Angst und die Frage, wie gut wir einen Menschen wirklich kennen können.
Ein Thriller, der sein Publikum nicht mit Effekten überwältigt, sondern mit etwas viel Unmittelbarerem:
mit zwei Menschen, einem Telefonat – und der Erkenntnis, dass nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint.
UNSERE INSZENIERUNG
„Der Anruf“ ist bei uns als hochkonzentrierter Zwei-Personen-Thriller mit klarer Raumaufteilung, präziser Technik und einem sehr dichten Schauspiel inszeniert.
Im Mittelpunkt steht Eva, gespielt von Verena Bill. Sie befindet sich während des gesamten Abends im Callcenter und trägt die sichtbare Handlung nahezu allein. Gerade darin liegt die besondere Herausforderung der Rolle: Über Stimme, Körpersprache, Pausen und kleinste Reaktionen muss sich jede Veränderung des Gesprächs unmittelbar auf der Bühne zeigen.
Das Bühnenbild bildet Evas Arbeitsplatz klar und realistisch ab. Zwei Arbeitskabinen strukturieren den Raum: In einer sitzt Eva, die zweite gehört zu einem Kollegen, der an diesem Abend nicht anwesend ist. Dazu kommen zwei Computer, ein Telefon und weitere technische Elemente, die den Callcenter-Alltag glaubwürdig und zugleich konzentriert erfahrbar machen.
Michael Koenen spielt Marc räumlich getrennt von Eva an einem seitlichen Stehpult. Er ist für das Publikum sichtbar und mit einem eigenen Licht versehen, bleibt innerhalb der Handlung aber ausschließlich die Stimme am Telefon. Dadurch entsteht ein spannender Gegensatz: Das Publikum sieht beide Seiten des Gesprächs, während die Figuren selbst voneinander getrennt bleiben.
Ein wichtiger Bestandteil der Inszenierung ist die präzise technische Umsetzung. Telefonverbindung, Tonebenen, Lichtwechsel und Timing müssen exakt ineinandergreifen. Deshalb wird die Produktion von einem eigenen Techniker begleitet, der den gesamten Ablauf kontrolliert und damit wesentlich zur Spannung des Abends beiträgt.
Die Inszenierung arbeitet bewusst ohne überflüssige Effekte. Die Spannung entsteht aus dem Spiel selbst – aus Blicken, Reaktionen, Stimmveränderungen und den immer neuen Wendungen des Gesprächs.
Verena Bill gestaltet Eva dabei als vielschichtige Figur, die sich im Verlauf des Abends immer wieder verändert und neu gelesen werden muss. Gerade weil sie über lange Strecken allein im Bühnenraum steht, bekommt jede ihrer Reaktionen ein besonderes Gewicht.
Auch das Ende wird nicht vorweggenommen. Nur so viel: Der Theaterabend steuert auf eine letzte Wendung zu, die das zuvor Gesehene noch einmal in ein anderes Licht rückt.
Unsere Inszenierung verbindet so intensives Schauspiel, eine klare visuelle Struktur, präzise Bühnentechnik und psychologische Spannung zu einem Theaterthriller, der sein Publikum bis zum Schluss in Unsicherheit hält.
FÜR PUBLIKUM UND VERANSTALTER
„Der Anruf“ ist ein Theaterabend für ein Publikum, das Spannung, zeitgenössisches Schauspiel und psychologisch genau gezeichnete Figuren schätzt.
Der Autor Stephan Eckel gehört zu den profilierten zeitgenössischen deutschen Theaterautoren im Bereich Komödie, Schauspiel und Thriller. Seit „Alles über Liebe“ im Jahr 2010 entstanden zahlreiche Bühnenwerke, die an unterschiedlichen Theatern gespielt werden. Sein Schreiben zeichnet sich besonders durch schnelle, pointierte Dialoge, überraschende Wendungen und ein genaues Gespür für zwischenmenschliche Situationen aus. (Stephan Eckel)
Mit Eckels Werk verbindet das NiederrheinTheater eine längere künstlerische Geschichte. Neben der Uraufführung von „Der Anruf“ 2016 haben wir auch seine Komödien „Alles über Liebe“ und „Küss mich, als wäre es das letzte Mal“auf die Bühne gebracht. (Niederrhein Theater)
„Der Anruf“ unterscheidet sich dabei deutlich vom klassischen Komödienprogramm. Der Abend lebt von psychologischer Spannung, genauer Beobachtung und immer neuen Perspektivwechseln. Aus einer alltäglichen Situation entwickelt sich ein Thriller, bei dem das Publikum permanent versucht, die Wahrheit hinter den beiden Figuren zu erkennen.
Gerade die konzentrierte Form mit zwei Darstellern und einem klaren Bühnenbild macht die Produktion für unterschiedlichste Spielorte interessant. Sie eignet sich für Theater- und Kulturreihen, Bürgerhäuser, Kulturzentren, kleinere Bühnen und besondere Veranstaltungsräume, in denen ein intensiver Schauspielabend seine Wirkung entfalten kann.
Für Veranstalter bietet „Der Anruf“ damit eine interessante Alternative zu klassischen Komödien oder Literaturabenden: zeitgenössisches deutschsprachiges Theater, spannend erzählt und mit einem überraschenden Ende, über das man nach der Vorstellung weiterdiskutieren kann.
Ein Theaterabend für ein erwachsenes Publikum, das sich gerne unterhalten lässt – und dabei bis zur letzten Minute rätseln möchte.

DER ANRUF – AUF EINEN BLICK
Ein intensiver Theaterthriller – konzentriert auf zwei Menschen, ein Telefonat und die Frage, wem man eigentlich trauen kann.
DER THEATERABEND
● Zeitgenössischer Theaterthriller von Stephan Eckel
● Uraufführung am NiederrheinTheater 2016
● Regie und Dramaturgie: Verena Bill
● Mit Verena Bill als Eva und Michael Koenen als Marc
● Psychologisches Kammerspiel mit überraschenden Wendungen
● Zwei Darsteller – räumlich voneinander getrennt und dennoch gleichzeitig für das Publikum sichtbar
● Realistisches Callcenter-Bühnenbild mit zwei Arbeitskabinen, Computern und Telefon
● Präzises Zusammenspiel von Schauspiel, Licht und Bühnentechnik
● Die Produktion wird von einem eigenen Techniker des NiederrheinTheaters begleitet
● Geeignet für ein erwachsenes Publikum
● Besonders passend für Theater- und Kulturreihen, Bürgerhäuser, Kulturzentren, Stadthallen und kleinere Schauspielbühnen
BÜHNE & TECHNIK
● Erforderliche Bühnenbreite: mindestens ca. 8 Meter
● Der Veranstaltungsraum muss verdunkelbar sein
● Benötigt wird eine gute Weißlicht-Ausleuchtung von vorne
● Separate Lichtposition für die seitlich platzierte Figur Marc
● Das NiederrheinTheater bringt zwei eigene Funk-Headsets mit
● Musik, Geräusche und weitere Toneinspielungen erfolgen über unser iPad und werden in die vorhandene Haus-PAeingespeist
● Bühnenbild, Requisiten und die für die Inszenierung erforderliche technische Ausstattung bringen wir mit
● Technische und räumliche Details stimmen wir vor dem Gastspiel individuell mit dem Veranstalter ab
BESONDERS GEEIGNET FÜR
Theaterreihen · Kulturprogramme · Bürgerhäuser · Kulturzentren · Stadthallen · Kleinkunst- und Schauspielbühnen · besondere Veranstaltungsorte
„Der Anruf“ ist eine Produktion für Veranstalter, die ihrem Publikum zeitgenössisches Schauspiel jenseits der klassischen Komödie anbieten möchten: spannend, psychologisch präzise, technisch klar inszeniert und mit einem Ende, das noch lange nach dem letzten Satz Gesprächsstoff bietet.
DIE MENSCHEN HINTER DEM THEATERABEND
„Der Anruf“ lebt von der besonderen Konstellation zweier Schauspieler, die während des gesamten Abends gleichzeitig präsent und doch voneinander getrennt sind. Verena Bill und Michael Koenen spielen den Thriller seit der Uraufführung 2016 und haben über die Jahre ein sehr genaues gemeinsames Timing für die psychologischen Wendungen des Stücks entwickelt.
Gerade weil die Inszenierung auf äußeren Aktionismus verzichtet, kommt es auf Sprache, Pausen, Stimme, Körpersprache und kleinste Reaktionen an. Die Spannung muss ausschließlich aus den beiden Figuren und ihrem Gespräch entstehen.
VERENA BILL
Verena Bill ist Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und künstlerische Leiterin des NiederrheinTheaters. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie und absolvierte eine mehrjährige Schauspielausbildung bei dem russischen Schauspieler und Regisseur Wladimir Matuchin.
Bei „Der Anruf“ führte sie Regie und entwickelte die dramaturgische Umsetzung für die Uraufführung am NiederrheinTheater.
Als Eva trägt sie nahezu die gesamte sichtbare Handlung des Abends. Das verlangt eine besondere schauspielerische Konzentration: Jede neue Information aus dem Telefonat verändert ihre Figur, jede Pause und jede Reaktion bekommt Bedeutung.
Verena Bill entwickelt Eva dabei nicht als eindeutiges Opfer, sondern als vielschichtigen Menschen, dessen Geschichte sich erst nach und nach erschließt. Gerade diese Ambivalenz gehört zu den besonderen Stärken der Inszenierung.
MICHAEL KOENEN
Michael Koenen ist professionell ausgebildeter Schauspieler, Mitbegründer und organisatorischer Leiter des NiederrheinTheaters. Seit vielen Jahren steht er in Schauspiel-, Komödien- und Literaturproduktionen auf der Bühne.
Als Marc befindet er sich räumlich seitlich neben dem eigentlichen Bühnenbild. Für das Publikum bleibt er während des Telefonats sichtbar, für Eva existiert er jedoch ausschließlich als Stimme.
Damit liegt ein großer Teil seiner Rolle in der sprachlichen Gestaltung: Nähe und Bedrohung, Charme und Manipulation müssen allein über Stimme, Rhythmus und Tonfall entstehen. Gerade weil beide Darsteller sich innerhalb der Geschichte nicht unmittelbar gegenüberstehen, muss das Zusammenspiel besonders präzise funktionieren.
Verena Bill und Michael Koenen verbindet eine langjährige gemeinsame Theaterarbeit. Bei „Der Anruf“ zeigt sich diese Erfahrung in einer besonders konzentrierten Form: zwei Schauspieler, zwei räumlich getrennte Figuren und ein Gespräch, dessen Machtverhältnisse sich immer wieder verändern.
So entsteht ein Theaterabend, bei dem nicht große Effekte, sondern Schauspiel, Sprache und psychologische Genauigkeit im Mittelpunkt stehen.






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