Der Fischer und seine Frau | auf Tournee

EIN THEATERSTÜCK ÜBER DIE GIER FÜR DIE GANZE FAMILIE,
VON VERENA BILL, NACH DEN BRÜDERN GRIMM

Der Fischer und seine Frau

Verena Bill und Michael Koenen als Fischerin und Fischer. Foto: Hermann Jürgen Schmitz | Bedburg

INHALT

Der Fischer Timpe Te lebt mit seiner Frau Ilsebill in einem alten Topf am Meer. Sie leben bescheiden aber glücklich. Eines Tages angelt Timpe Te einen Butt der sprechen kann. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Fisch um einen verwunschenen Prinzen handelt. Der Butt bettelt um sein Leben und Timpe Te lässt ihn schwimmen.

Als Ilsebill davon erfährt, fragt sie ihren Mann, ob er sich denn im Tausch gegen die Freiheit nichts erbeten habe. Sie drängt ihn, den Butt erneut an Land zu rufen und ihn um ein richtiges Haus zu bitten. Der dankbare Zauberfisch erfüllt diesen Wunsch. Doch Ilsebill ist nicht zufrieden. Wieder und wieder verlangt sie von Timpe Te immer größere und maßlosere Gefälligkeiten beim Butt einzufordern .

ZUM STÜCK

Dass diese Geschichte nicht gut ausgehen würde, ahnten die Besucher der Konzertmuschel, welche die Aufgabe bekamen, mit schwingenden Armen das immer gefährlicher wütende Meer zu spielen, früh. Am Ende landete Ilsebill dank ihrer Gier wieder im Topf.

Dennoch gab es ein versöhnliches Happy End: Trotz bescheidener Lebensverhältnisse lebten Ilsebill und Timpe Te, mit neuem Zuwachs, zufriedener und glücklicher als zuvor.

Ein schönes Stück, das angesichts des Konsumrauschs und wachsender Ansprüche wieder aktueller denn je ist und uns den Spiegel vorhält.

MEINUNGEN

Gangelt

Bei den mit viel Situationskomik gespielten Szenen rang die Erzählung von einem Palast mit 60 Zimmern dem mitfiebernden jungen Publikum einen Raunen gegen die fiese Fischersfrau ab. Aber, wie es das Märchen will, endet ja alles wieder in der Hütte am Meer.

Aachener Zeitung

Viersen

Zugleich besaß die Aufführung eine feine Heiterkeit – etwa immer dann, wenn die beiden Darsteller mit tänzerisch puppengleichen Schritten die Requisiten austauschten. Mit dieser Leichtigkeit schenkten sie dem Märchenstück trotz des unvermeidlichen Rückzugs in die ärmliche Behausung ein glückliches Ende.

Den Kindern hatte es gut gefallen. Manche streichelten vor dem Gehen noch versonnen das kostbar wirkende Gewand des Butt.

Rheinische Post

Viersen

Verena Bill mimte anschaulich die Maßlosigkeit der Fischersfrau, die sich nie lange an erfüllten Wünschen freuen kann. Sie verlieh ihr so treffend den Ausdruck von Unwillen und ins Wahnsinnige gesteigerter Begehrlichkeit, dass ein Kind sie zur „Zicke“ krönte.
In der Rolle des Fischers spielte Michael Koenen mit Witz und lebhaft umgesetzten Emotionen ihren Gegenpol. Zum Sturmesbrausen schien er tatsächlich gegen massive Widerstände zu kämpfen. Eingespielte atmosphärische Klänge beschworen eine verwunschene Welt.

Rheinische Post

BESETZUNG

Verena Bill:
die Frau

Michael Koenen:
der Fischer

Regie, Dramaturgie:
Verena Bill

Sounddesign:
Michael Koenen

Ausstattung:
NiederrheinTheater

Requisiten, Kostüme und technische Begleitung:
Angelika Pasch

BÜHNENANWEISUNG

Licht:
min. 4 KW, Weißlicht, eventuell Farblicht für Effekte
Lichtsteuerung durch unseren Techniker

Ton:
Anschlussmöglichkeit unseres Laptops per Klinke, Miniklinke oder Chinch
Tonsteuerung durch unseren Techniker

Bühnengröße:
mindestens 16 qm

Freilichtaufführungen möglich

DETAILS ZUM STÜCK

Verlagsrechte:
Theaterverlag NiederrheinTheater

Autorin:
Verena Bill

UA:
15.November. 2009, Mönchengladbach


Materialsammlung

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