„Gleich ≠ Gleich“: Passen Männer und Frauen nicht zusammen?

 NiederrheinTheater gastiert im April und Juni acht Mal im Theater Mönchengladbach

„Gleich ≠ Gleich“: Passen Männer und Frauen nicht zusammen?

Mönchengladbach/Brüggen, 11. März 2020 – Nach der erfolgreichen Premiere seines Jugendtheaterstückes „Gleich ≠ Gleich“ bereitet sich das Brüggener NiederrheinTheater nunmehr auf seine nächsten Aufführungen im Theater Mönchengladbach vor: Weitere acht Mal bringen die Schauspieler Verena Bill und Michael Koenen das hochaktuelle Theaterstück über das Thema Gleichberechtigung Anfang April und Anfang Juni auf die Gladbacher Theaterbretter. „Gleich ≠ Gleich“ behandelt ein Thema, das in den heutigen multikulturellen Gesellschaften brisanter denn je erscheint: Es geht um Vorstellungen und Vorurteile, um Erwartungen und Klischees männlicher und weiblicher Jugendlicher rund um ihre Geschlechterrollen in der Gesellschaft. Das amüsante Stück gipfelt in der Frage: Passen Männer und Frauen nicht zusammen?

Das Stück des Luxemburger Schriftstellers und Psychotherapeuten Raoul Biltgen richtet sich an Jugendliche der Klassen 7 bis 10 und damit an junge Menschen, die meistens mitten in der Pubertät stecken. Die Handlung: Melina und Lukas haben schon nach ihrer ersten Begegnung Streit. Die Lage eskaliert, als sich Melina die Vormacht der Frauen wünscht und Lukas sich die stereotype Rollenverteilung der Fünfzigerjahre zurück sehnt, in denen die Wünsche der Männer unwidersprochen erfüllt wurden. Da erscheint eine Wünsch-dir-was-Fee und fordert sie auf, beide Modelle durchzuspielen. Das Desaster ist vorprogrammiert. 

Denkanstöße geben und mit den Jugendlichen diskutieren

Mit „Gleich ≠ Gleich“ will das NiederrheinTheater erklärtermaßen Impulse zur Betrachtung des Themas Gleichberechtigung setzen und gemeinsam mit den jugendlichen Zuschauern in einen lebendigen Dialog treten. Das tun die Schauspieler Bill und Koenen direkt im Anschluss an die Aufführung, indem sie im Studio des Theaters mit den Jugendlichen über ihre An- und Einsichten zum Thema Mann und Frau diskutieren. Zur Vor- und Nachbereitung dieser Diskussion hat die Theaterpädagogik des Theaters Mönchengladbach eine Materialmappe erarbeitet, mit denen die Klassenlehrer in ihrem Unterricht Themenfelder von Feminismus über männliches Selbstverständnis bis hin zur aktuellen #MeToo-Debatte behandeln können. „Von der Klasse 7c des Gymnasiums an der Gartenstraße wissen wir, dass unser Stück den Schülern interessante Denkanstöße geliefert hat, im Unterricht und darüber hinaus aktiv über die Gleichberechtigung von Mann und Frau nachzudenken. Ich lade die anderen Schulen in der Region ebenso ein, mit dem Theaterbesuch ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz hinein in den Unterricht zu holen“, erklärt Verena Bill, Regisseurin und Schauspielerin des NiederrheinTheaters.

„Gleich ≠ Gleich“ ist das erste Stück, für das das Theater Krefeld-Mönchengladbach nach drei Jahren Kooperation zum ersten Mal speziell beim NiederrheinTheater eine Inszenierung in Auftrag gegeben hat. „Das werten wir als besondere Anerkennung unserer bisherigen Arbeit und als Bestätigung unseres kulturellen Engagements für die Belange der Jugendlichen in der Region“, so Bill.

Über das NiederrheinTheater

Verena Bill und Michael Koenen sind das Leitungsteam des seit 13 Jahren in Brüggen ansässigen NiederrheinTheaters, Sitz des produzierenden Hauses ist die Burg Brüggen. Die beiden Schauspieler treten deutschlandweit mit ihrem Repertoire aus Kinder-Jugend- und Erwachsenenproduktionen auf. In Zusammenarbeit mit Städten, Gemeinden und Schulen führen sie regelmäßig Projekte mi Jugendlichen durch, unter anderem in präventiven Bereichen. 

Pressekontakt:

NiederrheinTheater

Verena Bill/Michael Koenen

Falkenweg 15

41379 Brüggen

Tel.: (0 21 63) 889123

Fax: (0 21 63) 889125

E-Mail: info@niederrheintheater.de

Termine:

2. und 3. April 2020, jeweils 9.30 und 11.30 Uhr
3. und 4. Juni 2020, jeweils 9.30 und 11.30 Uhr

Alle Vorstellungen finden im Studio des Theaters Mönchengladbach statt.

Tickets gibt es telefonisch unter: 02166 6151165 und 02166 6151119 per mail unter: besucherservice-kr@theater-kr-mg.de  Mehr Infos unter: https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/gleich-gleich/

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