Veranstalter

VERTRETUNG DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN BEIM BUND
30. Berliner Märchentage

Ort

VERTRETUNG DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN BEIM BUND
Hiroshimastraße 12, 10785 Berlin

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30. Berliner Märchentage
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Datum

Nov 15 2019

Uhrzeit

11:00 - 12:00

Labels

Märchen,
Seniorentheater

Der Fischer und seine Frau in Berlin

Die Welt kommt nach Berlin

Vor 30 Jahren wurde ein Märchen wahr – das geteilte Deutschland wurde wieder ein Mutter-, ein Kinder-, ein Vaterland! Die Berliner Mauer fiel und die BERLINER MÄRCHENTAGE wurden geboren! Märchen sind Brücken, die über alle Grenzen hinweg Begegnungen zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen verschiedenen Epochen, zwischen Orient und Okzident und vor allen Dingen zwischen verschiedenen Kulturen und Menschen ermöglichen.

Diese einzigartige Fähigkeit wollen wir mit unserem Jubiläumsfestival feiern! Die BERLINER MÄRCHENTAGE feiern mit der Einigung Deutschlands gleichzeitig ihr 30-jähriges Jubiläum, denn das Festival entstand unter dem Motto „Märchen überwinden Grenzen“ anlässlich des Mauerfalls!

Berlin ist eine multikulturelle Stadt, in der sich die BERLINER MÄRCHENTAGE seit 30 Jahren behaupten und bei denen bisher fast 4,5 Millionen kleine und große Besucher*innen willkommen waren. Das Publikum kommt aus allen Teilen der Welt, spricht die unterschiedlichsten Sprachen und hat die mannigfaltigsten kulturellen Hintergründe. Trotzdem können alle gemeinsam den Märchen und Geschichten lauschen, weil Märchen der kleinste gemeinsame Nenner zwischen den Kulturen sind. Denn die Wünsche und Träume aller Menschen sind gleich: Jeder möchte in Frieden leben, gesund sein, geliebt werden und genug zu essen haben.

Märchen zeigen auf, dass man alles schaffen kann, wenn sich zu Entschlossenheit und Mut aktives Handeln gesellt, wenn man sich gute Freunde sucht, sich gegenseitig hilft und zusammenhält. Dann gibt es keine Grenzen mehr: Der arme Müllerbursche heiratet die Prinzessin und ein gestiefelter Kater wird Minister. Ob nun von der „kleinen Meerjungfrau“ oder von „Arielle“ erzählt wird, ob die Heldin „Cinderella“ oder „Aschenputtel“ heißt, die Märchen sind ein eigenes Fantasie-Universum, das keine Grenzen kennt und in dem jeder willkommen ist.

„Das menschliche Streben sollte keine Grenzen kennen. Wie schlimm das Leben auch sein mag, wo Leben ist, da ist auch Hoffnung“
(Stephen Hawking)

Der Fischer und seine Frau

Der Fischer Timpe Te lebt mit seiner Frau Ilsebill in einem alten Topf am Meer. Sie leben bescheiden aber glücklich. Eines Tages angelt Timpe Te einen Butt der sprechen kann. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Fisch um einen verwunschenen Prinzen handelt. Der Butt bettelt um sein Leben und Timpe Te lässt ihn schwimmen.

Als Ilsebill davon erfährt, fragt sie ihren Mann, ob er sich denn im Tausch gegen die Freiheit nichts erbeten habe. Sie drängt ihn, den Butt erneut an Land zu rufen und ihn um ein richtiges Haus zu bitten. Der dankbare Zauberfisch erfüllt diesen Wunsch. Doch Ilsebill ist nicht zufrieden. Wieder und wieder verlangt sie von Timpe Te immer größere und maßlosere Gefälligkeiten beim Butt einzufordern .

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